Wie Soros Krieg gegen ein katholisches Land führt

(Bild: Copyright by World Economic Forum. swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs; CC BY-SA 2.0; siehe Link
Sieht aus wie der Satan und ist vielleicht auch der Satan: George Soros (Bild: Copyright by World Economic Forum. swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs; CC BY-SA 2.0; siehe Link)

Im vergangenen Jahr hat DCLeaks die Pläne des US-Milliardärs George Soros enthüllt, mit Hilfe seiner Stiftung Open Society (OSF), Irland in ein weiteres Abtreibungsdorado zu verwandeln.

Von Marilla Slominski

Die Katholische Nachrichtenagentur (CNA) berichtet über Soros Strategie, Irlands Gesetze zum Schutz des ungeborenen Lebens abzuschaffen und so einen Prototyp zu schaffen, um weltweit katholische Länder von ihrer Antiabtreibungshaltung abzubringen.

„Mit seinem weltweit restriktivsten Abtreibungsgesetz, würde ein Sieg in Irland einen großen Einfluss auf andere europäische Länder wie Polen haben und ein Zeichen dafür sein, dass ein Wechsel zu Proabtreibungsgesetzen auch in sehr konservative Ländern möglich ist“, fürchtet CNA.

Die DCLeaks Dokumente belegen eine auf drei Jahre angelegte Strategie von 2016 bis 2019 der Open Society Foundation, für ihr Women´s Rights Program.

Eines der drei Hauptthemen dieses Programms ist der freie Zugang zu Abtreibungen sowie die Aufhebung des achten Zusatzes der irischen Verfassung.

Diese Verfassungsänderung, die 1983 in Kraft trat, stellt den Schutz des Lebens einer Frau gleich mit dem des ungeborenen Kindes. Diese Verfassungsänderung wird oft als die „Irische Pro-Leben“-Änderung (Irish Pro-Life) bezeichnet und wurde eingeführt, um auch künftig die Legalisierung von Abtreibungen zu verhindern.

Nach den Plänen von Soros soll in den Jahren 2016- 2019 „der Trend zum Schutz des Persönlichkeitsrechts des Fötus sowie der entsprechende Verfassungszusatz gehemmt, abgeschwächt und rückgängig gemacht werden.“ Gleichzeitig sollen Organisationen unterstützt werden, die sich für „das Recht auf freie sexuelle Entfaltung und Fortpflanzung und für Strategien zur Durchsetzung dieser Ziele einsetzen.“

Aus den Dokumenten ist auch ersichtlich, dass für die Soros Stiftung die Durchsetzung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Irland 2015 ein weiterer Schritt hin zur Legalisierung der Abtreibungen gewesen ist.

„Die Open Society Foundation arbeitet in vielen Ländern dafür, gleiche Rechte für Frauen durchzusetzen, ebenso wie das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und die Fortpflanzung“, erklärt ein Sprecher der OSF gegenüber der Katholischen Nachrichtenagentur CNA und sieht in den veröffentlichten Dokumenten „eine weltweite aggressive Maßregelung gegenüber der Zivilgesellschaft und gegen Menschenrechtsaktivisten.“

Den veröffentlichten Dokumenten zufolge, hat die Soros Foundation  Amnesty International Ireland 137,000 Euro, der Irish Family Planning Association (IFPA) – eine Schwestergesellschaft der International Planned Parenthood Federation (IPPF) – 132,000 Euro und der Abortion Rights Campaign (ARC) 25,000 Euro zukommen lassen um „zusammen eine Kampagne mit dem Ziel zu entwickeln, die Zusatzverfassung Irlands rückgängig zu machen und so dem Ungeborenen sein Persönlichkeitsrecht abzuerkennen“.

Seit 1997 ist die ausländische Finanzierung politischer Kampagnen in Irland per Gesetz verboten.

Nach den Veröffentlichungen über die Soros Finanzierungen wurden Untersuchungen gegen Gruppen der irischen Abtreibungsbefürworter in die Wege geleitet.

„Alle Gruppen argumentierten, dass ihre Kampagnen nicht politisch seien und kamen damit durch“, so die Sprecherin des Life Insitutes Niamh Ui Bhriain. „Nur die ARC wurde verpflichtet, das Geld in Höhe von 25 000 Euro zurückzuzahlen. Es ist völlig unklar, warum die Ermittler der SIPO Amnesty und IFPA erlaubten, die Unterstützung ihrer politischen Arbeit in Höhe von 300 000 Euro zu behalten. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges. Insgesamt sind fast 20 Millionen Euro in den letzten zehn Jahren nach Irland geflossen, um das Gesetz zum Schutz des ungeborenen Lebens aufzuweichen“, sagt Niamh Ui Bhriain.

Bei der irischen  Abtreibungskampagne arbeitet Soros mit dem US Milliardär Chuck Feeny und seiner Organisation Atlantic Philanthropies zusammen.

Ui Bhriain fand heraus, wie sich ehemals kleine Gruppen von Abtreibungsbefürwortern unter seinem Einfluss zu finanzstarken mächtigen Organisationen entwickeln:

„Das Irish Council for Civil Liberties war eine unbedeutende Gruppe, die im Jahr ganze 9000 Euro an Spendengeldern zusammen bekam. Sie wurden von Feeny mit 11,3 Millionen Dollar ausgestattet, was sie zur mächtigen Pro-Abtreibungsgruppe machte.

Er spendete 5,1 Millionen Dollar an Amnesty Ireland, die viele Jahre lang eher einen neutralen Standpunkt in der Frage einnahmen. Nun sind sie eine treibende Kraft, veranstalten Musikfestivals und Events für die Legalisierung der Abtreibung, als wenn es ein Menschenrecht wäre, Babys zu töten. Weitere 1,1 Millionen Dollar gingen an das National Women’s Council of Ireland, die sofort anfingen, Abtreibungen zu befürworten, Konferenzen abzuhalten und Lobbyarbeit zu betreiben, um Politiker zu beeinflussen.

Die „handliche“ Summe von 236,850 Dollar kam der Family Planning Association zugute, die damit in Nordirland einen Gerichtsprozess finanzierte, um die dort verboten Abtreibung zu kippen.“

Wenn es um das „Menschenrecht auf Abtreibung“ in Irland geht, ist auch Bill Gates nicht weit. 2014 finanzierte er das Centre for Reproductive Rights zusammen mit der Ford Foundation mit sagenhaften 25 Millionen Dollar. Das Center setzt sich weltweit massiv für Abtreibungen- auch in Irland – ein.

Die Organisation plant, Irland bei den Vereinten Nationen in Genf „wegen Folter“ anzuklagen.

„Keiner hat bisher die Frage gestellt, was amerikanische Organisationen eigentlich unsere irischen Abtreibungsgesetze angehen“, entrüstet sich Ui Bhriain.

„Die irischen Medien stehen auf Seiten der Abtreibungsbefürworter und so haben sie auch kein Interesse daran, über deren Finanzierungen zu berichten. Sie ignorieren einfach diese Enthüllungen. Hätte Soros diese Millionen den Pro-Life Gruppen gespendet, hätten sie sich mit Schlagzeilen überboten“, meint die Sprecherin des Life Institutes.

Amerikanische Abtreibungsorganisationen wie Planned Parenthood geraten unter der neuen US-Gesetzgebung von Präsident Trump, der die staatliche Finanzierung für sie einstellte, zunehmend unter Druck und richten ihr Augenmerk vermehrt auf das Ausland.

Niamh Ui Bhriain glaubt, dass Irland ins Visier von Soros und seinen Anhängern gerät, weil es „das Juwel in der Krone der Pro-Life Bewegung“ ist, wie die US-Organisation Planned Parenthood feststellte.

„Irland macht vor, dass man Abtreibung verbieten und trotzdem das Leben der Frauen schützen kann. Wir haben die geringste Sterblichkeit bei Müttern und eine der besten Gesundheitsfürsorge für Mütter weltweit. Wir könnten ein Beispiel für viele andere Länder sein, das Abtreibung nicht nötig ist.“

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...