SPON erklärt uns mal wieder die Welt

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Der "Spiegel" sucht Auswege (Foto: Collage)

Man kann sich ja nicht mehr sicher sein, ob das noch eine Überraschung oder schon alltäglicher Irrsinn ist:

Da berichtet ein Nicolai Kwasniewski auf SPIEGEL-Online (SPON) darüber, daß Wohnungsbaugesellschaften ihre Mitarbeiter über den Umgang mit „Mietern aus dem Orient“ schulen lassen.

Als der Bericht einsetzt, ist die Hälfte der Schulung (Originalton:SPON ) schon vorbei, die wirklich interessanten Fragen wie: „Rechtsgültigkeit von Mietverträgen mit Flüchtlingen, Überbelegung nach Familiennachzug, Umgang mit Doppelidentitäten und die Frage, wann der Vermieter die Wohnung eines abgeschobenen Asylbewerbers wiederbekommt,“ sind schon abgehandelt. Wäre doch einmal interessant gewesen, zu erfahren, wann man denn eine Wohnung wiederbekommt, wenn ein Mieter abgeschoben wurde, oder?

Und nun wird von dem Coach, der wie ein Deutscher aussieht und auch einer ist, aber natürlich (!) Verwandtschaft im Orient hat, erklärt, warum das für die armen, armen Migranten so schwierig und ungewöhnlich ist, sich als Mieter zu integrieren.

Warmes Wasser in unbegrenzter Menge ist im Orient Luxus. Daher sind Wohnungen, in denen solches fließt, der Vorhof zum Paradies, vor allem wenn die Abrechnung erst später kommt, und deswegen eine „Selbstdisziplinierung“ so wahnsinnig schwierig ist.

Kennt jemand einen Fall, in dem Orientalen bei uns Selbstdisziplinierung geübt hätten? Z.B. Vor Vergewaltigungen, Diebstählen, Messereien, Begrapschungsorgien?

In Rostock wurden 4 Etagen durch einen Wasserschaden in Höhe von 80.000 Euros durchnässt, weil im Orient die Böden nass aufgewischt werden und das Wischwasser zentral im Bad abläuft, und sich Orientalen nicht vorstellen können, daß unsere Häuser anders gebaut sind.

Darf ich mich gerade mal vor Lachen biegen? Ja? Danke!

Wie man mit „nass aufwischen“ 4 Etagen durchnässen kann muss man mir mal erklären, oder verstehen Orientalen darunter, ein Schwimmbecken zum Aufwischen auszuleeren? Und dabei merkt man natürlich auch nicht, daß die Mengen von Wasser nicht zentral abfließen, weil im Orient das Wasser auch bergauf fließt, oder wie?

Dann können sich Orientalen nicht vorstellen, was Schimmel ist und warum man lüften muss, um dagegen anzugehen, weil bei ihnen alles vertrocknet, ehe es schimmeln kann. Ausserdem frieren sie auch im Sommer bei uns, und heizen deswegen ganzjährig!

Ist doch klar, der dumme Deutsche zahlt es doch!

Sie wollen zwar alles, was wir uns erarbeiteten und sie niemals geschafft haben, es für ihr Land zustande zu bringen, aber bitte doch nur mit ihrem Klima und ihrer Hitze, du Dummdeutscher!

Und dann geht es um laute Männergruppen in Grünanlagen.

Orientalische Häuser sind so gebaut, daß sich Männer und Frauen aus dem Weg gehen können, was in den engen deutschen Mitwohnungen (besonders bei Überbelegung durch Familiennachzug) nicht möglich ist. Da die „Frau (angeblich) Herrin des Hauses ist“ (kicher!) müssen die Männer tagsüber raus und es bleibt den armen Kerlen nichts anderes übrig, als sich – auch lautstark – im grünen Hof zu versammeln.

Ihr deutschen Kartoffeln, das müsst ihr doch einsehen und akzeptieren, wenn wir euch damit stören, tut es uns wirklich auch gar nicht leid!

Und nun wird’s wirklich knuffig:

Laut Herrn Kwasniewski gabs schon ein gutes Dutzend dieser Seminare, obwohl nur 110 Wohnungen der Gesellschaft an Migranten vermietet sind und es nur zwei Beschwerden wegen Betriebskostennachzahlungen gab.

Ja, was denn nun?

Entweder sind die Seminare eigentlich rausgeworfenes Geld, oder der Herr Kwasniewski muss ganz schnell zurückrudern, damit nicht der Eindruck entsteht, es könnte irgendwie geartete Unregelmäßigkeiten mit an Migranten vermieteten Wohnungen geben. Allerdings (siehe den ersten Punkt) muss man den Punkt „Rechtsgültigkeit von Mietverträgen mit Migranten“ erklären. Was bitte, gibt es da zu erklären? Oder werden solche Verträge schon unter der Scharia abgeschlossen und man darf uns Kuffar dabei nach Strich und Faden betrügen?

Allerdings bringen dann zum Schluß des Seminars die Männer im Auditorium Verständnis für die armen orientalischen Haushaltsvorstände (das sind die Lautstarken im grünen Hof), weil sie ja nun hier ohne Geld, ohne Korruptionsmöglichkeit oder Beziehungen dastehen und deswegen keine Macht mehr haben!

Ja, ja, diese armen machtlosen, beziehungslosen und weitgehend hirnlosen Migranten!

Was der Artikel nun eigentlich sollte, ist das Einzige, was ich nun nicht so ganz verstehe, Herr Kwasniewski.

Michel Zornickel

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