Flüchtlingsrat: AfD-Funktionär hat in Asylbehörde nichts verloren

(Symbolfoto: AfD
Anschlag auf AfD (Symbolfoto: AfD)

Empörte Kritik gab es vom bayerischen Flüchtlingsrat an einer Entscheidung des Arbeitsgerichts Mühldorf am Inn, wie der BR berichtet. Dort hatte man verfügt, den ehemaligen Chauffeur des Landrats Georg Huber in der Asylabteilung zu beschäftigen. Was war geschehen? Martin Wieser, der ehemalige Chauffeur des Landrats, war nach dem Bekanntwerden seiner Aktivitäten für die AfD zunächst in den Bauhof versetzt worden und hatte dagegen geklagt. Es kam zu einem Vergleich zwischen Landratsamt und Chauffeur. Resultat: Der AfD-Mann Wieser wechselt vom Bauhof in die Asylabteilung. Folge: Schnappatmung beim bayerischen Flüchtlingsrat.

„Da wird der Bock zum Gärtner gemacht“, empörte sich Sprecher Alexander Thal. Ein Funktionär der AfD habe in einer Ausländerbehörde nichts verloren. Thal forderte Landrat Georg Huber auf, den schändlichen Vergleich mit seinem in der AfD engagierten ehemaligen Chauffeur platzen zu lassen. „Wer als Landrat so wenig Sensibilität an den Tag lege, einem solchen Vergleich zuzustimmen, sollte selbst zur Arbeit auf dem Bauhof verdonnert werden“, wird Thal in einer Pressemitteilung des Flüchtlingsrats zitiert.

Martin Wieser, Beisitzer im Vorstand des AfD-Kreisvorstandes Mühldorf, wird wohl dennoch als Sachbearbeiter in der Asylabteilung beschäftigt werden. Man äußere sich nicht zu Personalangelegenheiten, ließ die Behörde mitteilen. (ME)

Im Grunde sollten in sämtlichen Asylabteilungen ausschließlich AfD-Mitglieder als Sachbearbeiter eingestellt werden. Flüchtlingsräte hingegen sollten die Dienstwagen sämtlicher Landräte waschen und polieren müssen. (ME)

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