„Kleiner Grenzverkehr“: Rosenheimer Bundespolizei griff am Wochenende rund 150 illegale Migranten auf

Sie strömen weiterhin munter in unser Land: Illegale (Bild: Bundespolizei)

Rosenheim/Raubling- Die Rosenheimer Bundespolizei hat allein am Wochenende bei Grenzkontrollen rund 150 illegale Immigranten aufgegriffen. Etwa 30 von ihnen waren in grenzüberschreitenden Güterzügen unterwegs, deren Fahrt am Bahnhof in Raubling gestoppt wurde. Die Männer stammen aus Somalia, Gambia, Guinea und von der Elfenbeinküste. Ein Nigerianer nutzte am 29. Juli einen EuroCity für seine unerlaubte Einreise und leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand.

Am Samstagnachmittag kontrollierten Bundespolizisten die Reisenden eines Zuges aus Italien. Ein Afrikaner wies sich mit einem nigerianischen Reisepass und italienischen Aufenthaltspapieren aus. Die Beamten stellten aber fest, dass die Daten der Dokumente nicht übereinstimmten und forderten den Nigerianer am Rosenheimer Bahnhof zum Aussteigen auf. Der 35-Jährige weigerte sich trotz mehrfacher Aufforderung, den EuroCity zu verlassen. Als ihn die Bundespolizisten zwangsweise aus dem Zug bringen wollten, widersetzte sich der nigerianische Staatsangehörige und verletzte einen Beamten am Knie. (BS)