Hysteriker des Tages: Jürgen „Diesel“ Döschner

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Antiquierte Diesel-Zapfsäule (Foto: Pixabay)

Wer ist Jürgen „Diesel“ Döschner? Döschner ist seit Ende 2011 offizieller „Energieexperte“ des ARD-Hörfunks und arbeitet in dieser Funktion in der Chefredaktion des WDR-Hörfunks.

Ersetzte „vergast“ inzwischen“ durch „tötet“: Döschner (Foto: Facebook Screenshot)

Eine Wohltat ist es, Leuten zuzuhören, die Ahnung haben, wovon sie reden. Der Verkehrswissenschaftler Prof. Matthias Klingner ist so jemand. Er ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI in Dresden. Es gibt ein sehr lesenswertes Interview mit ihm zum Thema Diesel & Stadtverkehr in den Dresdener Nachrichten – Zitat: „Alle reden von überhöhten Schadstoffwerten im Autoverkehr. In verschiedenen Großstädten stehen bereits Fahrverbote im Raum. An die Politik auf Bundesebene werden neue Regulierungserwartungen gerichtet. Der Dresdner Verkehrswissenschaftler Prof. Matthias Klingner lässt daran im DNN-Interview kein gutes Haar.“ – Zitatende.

Auch für den Laien sehr gut nachvollziehbar erklärt Prof. Klingner die Zusammenhänge von Staub, Feinstaub und Stickoxiden mit Sonneneinstrahlung, Wärmeentwicklung, Inversionswetterlagen, Motortemperaturen, übertriebener Abgasreinigung und künstlichen Verkehrsbehinderungen durch 30er-Zonen und schikanösen Ampelschaltungen. Letztlich kommt er zu dem Resumee – Zitat: „Verkehrsverflüssigung bringt beispielsweise sehr viel. Dagegen würde ein generelles 30 km/h – Tempolimit in der Stadt sehr viel mehr Schadstoffe verursachen. Die optimale Auslegung der Motoren liegt an den Arbeitspunkten 50 und 120 Kilometer pro Stunde. Auch die in den 70iger Jahren vertretene Philosophie, ich muss den Verkehr nur ausreichend behindern, dann steigen alle auf Bus und Bahn um, hat sich nirgendwo bewahrheitet. (…) Letztendlich sollte, wie bereits gesagt, dies alles völlig ideologiefrei diskutiert werden können.“ – Zitatende.

Meinereiner kann nur wiederholen, was er als Grundübel der „Demokratie auf dem Boden der tausendjährigen Schlaumeier“ erkennt – und zwar egal, in welchem sachlichen Zusammenhang. Ob „Asylkrise“, ob „Umwelt“, ob „Gerechtigkeit“, „Geschwindigkeit“ oder „Menschenrechte“: Der vielgepriesene „gesellschaftliche Diskurs“ wird überall von Ideologen bestimmt, die ihren jeweiligen Lieblingswahn für wichtiger halten als die Realität. Die individuellen Lieblings-Wahnvorstellungen versammeln sich lediglich unter einem gemeinsamen Generalwahn, was wiederum das Ideologentum in Deutschland insgesamt so besonders gründlich macht: Die Hitlerei. Sie lauert als Generalgefahr hinter jeder Straßenecke.

Vor diesem Hintergrund wird verständlich, daß Jürgen „Diesel“ Döschners Hysterie einem Muster folgt, das auch in anderen Zusammenhängen ständig zu beobachten ist: Hat jemand keine Ahnung vom Thema, dafür allerdings eine Ahnung davon, daß er keine Ahnung hat, hilft ihm die Flucht in die Hitlerei, wo er sich dann bei aller sachlichen Inkompetenz das Make-Up des Anständigen in die saudumme Ignorantenfresse malt – und so wenigstens auf der „Schiene der Moral“ noch ein paar Pluspunkte einfährt.

Im Falle des Jürgen „Diesel“ Döschner also: „#Automafia“ (organisiertes Verbrechertum der anderen) plus „Unschuldige vergasen“. (Schuldige zu vergasen, wäre nach Döschners Ansicht wahrscheinlich weniger verwerflich). Wie gesagt: Dieser Kerl ist offizieller Energieexperte des ARD-Hörfunks. Noch Fragen zum Realitätsgehalt der öffentlichen Debatte beim Thema Diesel? (ME)

 

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