Gewalttätige Ausländer „stürmen“ die Redaktionsstuben!

Medien entdecken die Wahrheit und berichten darüber (Symbolbild: JouWatch)

„Die deutschen Medien haben den gewalttätigen Einwanderer als Angstfigur neu entdeckt“. Das ist das erschütternde Ergebnis einer aktuellen „Studie“, das in Zusammenarbeit mit der „Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen“ und dem „Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen“ entstand. Könnte es nicht einfach so sein, dass der Mainstream langsam – wenn auch in homöopathischen Dosen und getrieben durch Alternative Medien– die Realität wahrgenommen hat und seiner ursächlichen Aufgabe anfängt langsam nachzukommen, anstatt sich wie Speichellecker aufzuführen?

Wenn lange Zeit ein Thema, das zwar für alle offensichtlich ist, aber über das nicht gesprochen wird, sondern sogar ins Gegenteil verkehrt wird, sich endlich Bahn bricht, dann hat man den „Kaisers-neue-Kleider-Effekt“ im Haus.

Wenn die Realität zur Wahrheit wird

Dieser Effekt scheint Inhalt einer aktuellen Studie zu sein, die ein Medienwissenschaftler und Inhaber einer  Journalismus-Professur zusammen mit der „Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen“ und dem „Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen“ zusammengeschrieben hat und in der Augustausgabe des Monatsmagazin „journalist“ in volle Länge zu lesen sein wird und vorab auch im Presseportal.de in Auszügen veröffentlicht wurde.

Die eingedampfte Quintessenz der Studie: „Die Medien haben gewalttätigen Ausländer als Angstfigur neu entdeckt“. Seit der Kölner Silvesternacht 2015/2016 habe sich der mediale Blick auf Flüchtlinge und Zuwanderer deutlich verändert: Sie geraten vor allem als mutmaßliche Gewalttäter in den Fokus der Berichterstattung, während die wachsende Gewalt gegen Flüchtlinge kaum thematisiert wird.

Ganz vorne weg bei den Wahrheitsberichtern: Bild-Zeitung und das Öffentlich-Rechtliche

Insbesondere die Bild-Zeitung sei da auffällig geworden, da diese in jüngster Zeit vor allem dann über Ausländer berichten würde, wenn diese einer Straftat verdächtigt seien. Süddeutsche Zeitung (39,5 Prozent) und Frankfurter Allgemeine Zeitung (38,2 Prozent) würden seltener Ausländerkriminalität thematisieren. Nur in der taz gehe es mit 18,6 Prozent der Artikel über Nichtdeutsche deutlich weniger um Straftaten.

Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben die Studienmacher ein ganz ähnlicher Trend feststellen können: Auch dort habe sich der Anteil der Berichte, in denn Gewalt nichtdeutscher Tatverdächtiger thematisiert wird, seit 2014 „vervierfacht“ – während der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger in der Kriminalstatistik „lediglich“ um ein Drittel angestiegen sei. Die Sicht der „Betroffenen“  – und damit meint die Studie nicht die Opfer der zu uns „Geflüchteten“ – sondern die von den Medien „neu entdeckte Angstfigur Modell „gewalttätiger Ausländer“ – würde so gut wie nie thematisiert werden.

Nicht journalistischer Berufsethos, sondern Alternative Medien sind der Wahrheitsmotor

Der Medienwissenschaftler samt seiner Studie scheint offensichtlich vom „Kaisers-neue-Kleider-Effekt“ kalt erwischt worden zu sein. Wenn über für jeden offensichtliche Realitäten lange Zeit nicht gesprochen wird, wenn Leute für blöd verkauft werden und ihnen hochnäsig bis bösartig und mit Androhung von Strafen „erklärt“ wird, der „Kaiser hat wunderschöne Kleider an“, dann kommt irgendwann der Zeitpunkt der „nackten Tatsachen“.

Die Mainstreammedien scheinen langsam – wenn auch in homöopathischen Dosen – die Realität wahrzunehmen. Sie scheinen, mutmaßlich getrieben von Alternativen Medien wie JouWatch und weniger aus ihrem verschütteten Berufethos heraus – über das, was für die Gesellschaft, für die Bürger dieses Landes jeden Tag mehr zu ihrem Alltag gehört – zu berichten: Über importierte Gewalt und  Kriminalität, die durch eine verantwortungslose Politik wie die Pest um sich greift und unser Land bis zur Unkenntlichkeit verändern wird. (BS)