Facebook sabotiert die AfD

Foto: Collage
Facebook unter Zensur (Foto: Collage)

GEZIELTE MAAS-NAHME VOR DER WAHL?

Facebook gehört offenbar zu den eifrigsten Unterstützern der deutschen Untergangsparteien. Seit Monaten wird dort willig jede Kritik an deren zerstörerischer Politik gelöscht. Doch damit nicht genug: Nun wurde auch einer ganzen Partei – der AfD- ein wichtiges Instrument zur zielgerichteten Verbreitung von Nachrichten genommen, um so die Reichweite einzuschränken, Botschaften möglichst untergehen zu lassen und Interaktion zu verhindern.

Von P.I.News

Wer bei Facebook zum Beispiel eine Veranstaltung bewerben möchte, kann dieser Anzeige eine Zielgruppe zuordnen. Man kann also etwa festlegen, diese Botschaft sollen alle männlichen oder weiblichen ab 30 Jahre, alle in einem gewissen Umkreis eines Ortes (dem einer Demo zum Beispiel) sehen. Zusätzlich kann man noch bestimmte Interessen einer ausgewählten Zielgruppe definieren – wie etwa: Politik, Bayern, CDU, usw. Bisher war es auch möglich hier „AfD“, sowie „Alternative für Deutschland“ anzuführen. Diese Option wurde gestrichen, für alle anderen Parteien aber gibt es sie nach wie vor. So wurde für die AfD vor der Wahl ein erheblicher Nachteil geschaffen. Denn anders als alle anderen Parteien, kann sie nun ihre rund 325.000 Fans auf Facebook nicht mehr gezielt erreichen, um eventuell auf Wahlveranstaltungen und Kundgebungen aufmerksam zu machen.

Hier wird einmal mehr versucht, mit Stasi-Methoden einer dem System unliebsamen Partei vor wichtigen Wahlen das Wasser abzugraben. So werden Möglichkeiten zur freien Meinungsbildung ausgehöhlt und einer ganzen Bevölkerungsgruppe die Interaktion mit ihrer Partei verwehrt.

So sieht es auch der bayerische Landeschef der AfD, Petr Bystron: „Die Zustände in Deutschland 2017 bei der Unterdrückung politischer Opposition ähneln denen im Ostblock am Ende der 80er Jahre! Unsere Mitglieder werden diffamiert, unsere Autos angezündet, Häuser beschmiert und nun werden uns auch noch wichtige Kommunikationskanäle abgeschnitten.“ Der Bundestagskandidat weiß wovon er spricht, ist er doch vor eben diesen Zuständen 1988 aus der kommunistischen Tschechoslowakei geflüchtet.

Die AfD prüft nun Rechtsmittel gegen diese eindeutige Schlechterstellung gegenüber den anderen Parteien.

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