Zivilcourage und Selbstjustiz – Der unerträgliche Rassismus unserer Politiker und Journalisten

Foto: Collage
Der große Unterschied (Foto: Collage)

Es ist ganz einfach, in Deutschland als Held verehrt zu werden – wenn man kein Deutscher ist. Nach dem erneuten islamischen Terroranschlag in Hamburg bekommen sich unsere Politiker und Journalisten gar nicht mehr ein, bejubeln die Tunesier, die versucht hatten, den Messerstecher aufzuhalten.

Von Thomas Böhm

Hier einige Beispiele:

An erster Stelle natürlich wieder Angela Merkel, die von ihrem Haus- und Hofblatt, der „Bild“ mit folgenden Worten zitiert wird:

„Mein Dank gilt der Polizei für ihren Einsatz sowie all jenen, die sich mit Zivilcourage und Mut dem Täter entgegengestellt haben.“

Und jetzt die Staatspresse, hier mal das ZDF:

Hamburg Helden: „Mit Stühlen und Steinen beworfen“

Am Tag nach der Messer-Attacke in einem Supermarkt herrschen in Hamburg immer noch Trauer und Entsetzen. Aber auch stolz auf die „Helden von Hamburg“ – Passanten, die halfen und den Täter verfolgten…

…Videoaufnahmen zeigen später, wie sich Männer mutig dem weiterhin mit dem Messer bewaffneten Mann mit Stühlen entgegenstellten. Wie viele Menschen den Angreifer bei seiner Flucht letztendlich verfolgten, ist noch unklar. Dennoch sind es diese Unerschrockenen, über die am Samstag nicht nur in Hamburg viele sprechen – ihr Einsatz erscheint vielen heldenhaft, auch weil sie nicht einfach wegschauten…

Und wieder das Merkel-Magazin „Bild

Gläser klirren, panische Schreie. Ein Mann mit einem Messer rennat aus einem Eddeka-Markt. Mutige Mänenr nehmen die Verfolgung auf. Sie haben nicht lange überlegt, sondern gleich gehandelt und den Messer-Mörder gestellt. Sie sind die Helden von Barmbek…

Weiter geht’s mit dem Staatsfunk „NDR“ (ebenfalls „blind“ von dpa übernommen)

Stolz auf Hamburgs mutige Helden

…“Aber als Helden würde ich uns nicht bezeichnen, das ist einfach eine normale Reaktion“, sagt Chraiet. Das ganze Café sei voll gewesen, sie hätten einfach alle etwas tun müssen. Er sei aber froh, dass auch er und seine Landsleute an der Verfolgung beteiligt gewesen seien, betont der Mann, der seit 27 Jahren in Deutschland lebt und bei der Hamburger Hochbahn arbeitet. „Damit die Leute sehen, es gibt auch andere, die nicht so sind.“

Auch für den Betreiber des Backshops sind die Männer, die so viel Zivilcourage bewiesen, durchaus Helden. Wer weiß, was passiert wäre, „wenn sie ihn nicht aufgehalten hätten“, sagt Ahmet Dogan. Stolz verweist er ebenfalls darauf, „dass es ausländische Mitbürger waren“, die den Angreifer – in den Vereinigten Arabischen Emiraten geboren und der Volksgruppe der Palästinenser angehörend – aufhielten…

Und genau das ist das Stichwort. Es waren ausländische Mitbürger. Was passiert, wenn es sich um deutsche Mitbürger handelt, die mutig eingreifen, erfahren wir in einem anderen, weit aus „harmloseren“ Vorfall aus der Vergangenheit:

Allen voran, hier das Zentral-Organ aller deutschen Linksextremisten, der Tagesspiegel:

Eine selbsternannte Bürgerwehr in Sachsen setzt einen 21-jährigen Flüchtling mit Kabelbindern an einem Baum fest.

Streit um eine möglicherweise abtelefonierte Handykarte, Vorwurf des Ladendiebstahls – in einem Netto-Supermarkt im sächsischen Arnsdorf eskalierte eine Auseinandersetzung zwischen Verkäufern und einem 21-jährigen Flüchtling aus dem Irak. Eine selbsternannte Bürgerwehr ging auf den Asylbewerber los, nahm ihn fest und fesselte ihn mit Kabelbindern an einen Baum. Unter den Angreifern war auch ein CDU-Gemeinderat aus dem Ort, wie der Görlitzer Polizeisprecher Thomas Knaup bestätigte. Der Asylbewerber ist Patient des psychiatrischen Krankenhauses in Arnsdorf…

Und natürlich darf auch das mittlerweile ebenfalls linksradikale Blättchen, die „Bild“ nicht fehlen, wenn es gegen die deutschen Bürger geht.

Bürgerwehr fesselt kranken Flüchtling an Baum!

Der 21-jährige Iraker hatte Probleme mit einer gekauften Telefonkarte und war deshalb bereits zum dritten Mal in einem „Netto“-Markt im sächsischen Arnsdorf, wo er auch in der örtlichen Psychiatrie untergebracht ist.

Als eine Angestellte dem Mann mitteilte, dass das Guthaben der Karte aufgebraucht sei, soll er ausgerastet sein. Laut Zeugen soll er sich eine Flasche Wein aus einem Regal gegriffen und damit die Mitarbeiterin sowie die Filialleiterin bedroht haben.

Im Video ist nur zu erkennen, wie der Mann mit einer Flasche in der Hand im Kassenbereich des „Netto“-Marktes steht und mit den Angestellten diskutiert. Bis plötzlich drei Männer in den Einkaufsmarkt stürmen! Sie nehmen dem Iraker die Flasche ab, schlagen auf ihn ein und zerren ihn gemeinsam aus dem Gebäude.

Unfassbar: Sie binden den kranken Asylbewerber draußen mit Kabelbinder an einen Baum!…

Auf T-Online dürfen dann die üblichen Verdächtigen ihre Statement abliefern:

…Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Anton Hofreiter, nannte die Vorfälle in Arnsdorf „erschreckend und zutiefst beunruhigend“. „Es zeigt wieder einmal, dass Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu einer traurigen Realität in Sachsen gehören.“ Der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Matthias Höhn, sprach von einer „widerwärtigen Lynchjustiz“…

Natürlich sind diese beiden „Vorfälle“ nicht direkt vergleichbar. Aber drei Sachen weisen doch gewisse Ähnlichkeiten auf: In beiden Fällen handelt es sich um psychisch gestörte Einzeltäter, die mit Stichwaffen im Supermarkt herumlaufen (eine abgebrochene Flasche kann schnell zum Messer werden).

Aber so ticken nun mal unsere Politiker und Journalisten: Zivilcourage und Heldenverehrung auf der einen Seite, der Aufschrei über Selbstjustiz und Lynchjustiz auf der anderen Seite.

Wenn aber in der Bewertung die ethnische Herkunft eine Rolle spielt, ist das purer Rassismus, der sich in diesem Fall mal wieder gegen die deutschen Bürger richtet!

 

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