Wie Google unser Denken „vergiften“ will!

Foto: Voyagerix/fotolia
Google's neues Programm (Foto: Voyagerix/fotolia)

Mit seinem neuen Service Perspective bietet Google eine Möglichkeit, mit der insbesondere Nachrichtenwebseiten Kommentare von Lesern auf ihre „Giftigkeit“ prüfen können. Macht man die Probe aufs Exempel, kommt dabei aber eine eher ganz neue Form von Zensur und Gedankenkontrolle heraus, ganz im Sinne des „Weltverbesserers“ Google und seiner an diesem Experiment beteiligten Partner Wikipedia, The New York Times, The Economist und The Guardian.

Von Marilla Slominski

Google versteht unter den sogenannten „toxic comments“ Kommentare, die Diskussionen stören sollen und andere Nutzer beleidigen oder mobben. Das Programm liefert mit Hilfe künstlicher Intelligenz für einen übermittelten Kommentar den Punktwert der Giftigkeit. Neue Kommentare werden mit Mustern in der Datenbank verglichen, dann wird ein Artikelwert zwischen 0 und 100 ermittelt. Je höher der Wert, desto „toxischer“ ist ein Kommentar demnach. „Die Software lernt ständig dazu“, sagt Jared Cohen, Chef der Entwicklerfirma Jigsaw.

Auf der Seite Perspective kann jeder den neuen Service, der im Moment nur auf Englisch angeboten wird, selber testen. Jouwatch hat das getan und unser Ergebnis fällt eindeutig aus:

Diese Software ist der Versuch, die Meinungsfreiheit in politisch korrekte Bahnen zu lenken. Sie ist daher ein gefährliches Werkzeug in den Händen der Meinungsmacher und der linken Ideologen, die in den Krieg der Worte gezogen sind, um ihren politischen Gegnern den Mund zu verbieten. Google hatte das Programm ursprünglich entwickelt, um die freie Meinungsäußerung weiterhin zu garantieren, da viele online-Zeitungen ihre Kommentarfunktionen auf Grund von sogenannten Hass-Kommentaren eingestellt haben. Das, was dabei raus gekommen ist, ist das genaue Gegenteil. Die oben genannten beteiligten Partner von Google sagen eigentlich schon alles!

Hier einige Beispiele:

Eigentlich müsste man gerade bei diesem Thema davon ausgehen, dass die sexuelle Orientierung keine Rolle spielt. Das Gegenteil ist der Fall. Schwule nicht zu mögen ist „toxischer“ als etwas gegen Heterosexuelle zu haben.

Hier wird der Islam eindeutig „bevorzugt“. So viel zum Thema Gleichheit der Religionen.

Die erste „Anfrage“ behandelt die Koran-Sure 2, Vers 191 – Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft… Die zweite „Anfrage“ stammt aus dem Buch Moses und ist das 5. Gebot „Du sollst nicht töten“.

Beides, einmal der Tötungsbefehl aus dem Koran und das biblische Tötungsverbot bewertet Google mit der gleichen „toxischen“ Prozentzahl!

Das ist eindeutig Rassismus vom Feinsten!

Und hier zu guter Letzt vielleicht ein Hinweis darauf, wer da fleißig mitzensiert und die neuen Spielregeln in der „freien“ Kommunikation festlegt.

(Frauen müssen einen Schleier tragen)

(Ich darf meine Frau schlagen, wenn sie sich nicht verschleiert)