Voll verrannt im Bunten Land

Foto: Collage
Hie sehen Sie ein typisches Opfer des Linksterrors (Foto: Collage)

So schnell wird man Andersdenkender. Die Huffpost erklärt dem Spiegel-Autor Jan Fleischhauer, warum es nichts mit Hetze zu tun hat, wenn ein Wirt in die Pleite getrieben wird, weil er die „falschen Gäste“ bewirtet.

Von Volker Kleinophorst

„München ist bunt“ steht auf dem Schild, das die junge Frau auf dem Foto trägt, mit dem der Artikel Jan Fleischhauers „Kampf gegen Andersdenkende – Kein Bier für Fremde“ auf Spiegel online, bebildert ist.

Doch mit diesem Artikel ist Fleischhauer selbst ein Andersdenkender geworden. Und das ist nicht gut, meint die Huffpost: Der Spiegelautor „verrennt sich völlig“.

Kurz: In dem Restaurant Casa Mia waren auch Menschen aus dem Münchener Pegida-Umfeld zu Gast. Diese sollte der Wirt nicht mehr bewirten. Weil er nicht mitspielen wollte, wurde eine Hetzjagd veranstaltet, der er zum Opfer fiel. Das sieht übrigens nicht nur Jan Fleischhauer so.

Doch dieser leider nicht mehr beispiellose Fall, sei „für eine solche Diagnose gänzlich ungeeignet“, meint man bei der Huffpost.

Schließlich habe der Wirt, der übrigens einen Namen hat liebe Huffpost; Giovanni Costa, jede „Hilfe“, wie er, die der lokalen Politik so unliebsamen Gäste loswerden könne, abgelehnt.

Der Autor des Huffpost-Machwerks heißt übrigens Marco Fieber, dessen Artikel-Liste schon mal offenbart, dass Aktivist wohl eher passt als Journalist. Er möchte jedenfalls am liebsten jeden ins Land lassen.

Als Beweis für die Rechtmäßigkeit der „von der örtlichen Zivilgesellschaft getragenen Proteste“ zieht Fischer Demonstrationen (der üblichen Verdächtigen) vor dem Restaurant und Graffitis heran.

Richtig verärgert ist Fischer, dass die „Kauf nicht bei…“-Kampagne von Fleischhauer zum „aggressiver Milieuschutz“ hochgejazzt (immer hip die Huffpost) wird.

Da bestünden ja gewaltige Unterschiede:

Hier schlägt ein Wirt die „Hilfsangebote“ aus, gegen Andersdenkende vorzugehen. Rassistisch.

Wenn in Güstrow jemand keine Flüchtlinge in seinem Fitnessstudio haben möchte, nachdem dort Islamisten festgenommen wurden, ist das bei Fischer, ja klar: auch rassistisch.

Orwell nennt das Doppeldenk, also wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht das Gleiche.

Warum die Münchener Pedigisten nicht in das beschränkte Weltbild der Huffpost passen, und warum das so was von richtig ist, wird wortreich belegt. Man kann es aber auch den Vorwurf „Nazis“ beschränken, was heute ein ziemlich abgenutzter Allerweltsvorwurf gegen jegliche Kritik am alternativlosen „Alles Bunt“-Geschwalle, ist.

Am Ende dann in aller Selbstgerechtigkeit: „Der Wirt wollte auf solchen fragwürdigen Umsatz nicht verzichten.“ Selber schuld. Das immer weniger Gäste kamen, hat mit der Hetze nichts zu tun, schon gar nicht hat die Brauerei deswegen den Vertrag gekündigt.

Was es den Münchener OB, die lokale Politik oder die Antifa, ja wen auch immer, angeht, wer in München wo sein Bier trinkt, „in diesen Zeiten“ für die Huffpost kein Thema.

Die Kommentare sind übrigens bei beiden verlinkten Artikeln kein Kompliment für Herrn Fischer, immerhin die Huffpost bringt noch welche. Bei diesen Themen „in diesen Zeiten“. Man muss ja auch mal das Positive sehen.

Wer mal etwas über Buntheit lernen will, dem empfehle ich eine Zoohandlung. Fische. Erzählen sie da mal, sie möchten ihr Aquarium nach Farben bestücken…

Wenn man das schreibt, ist man dann eigentlich schon rechts, oder nur farbenfeindlich oder fischdiskriminierend? Sind Fische nicht eigentlich alle Nazis, die den rechten Arm nur nicht heben, weil sie keinen haben?

Das wäre doch mal eine tolle Geschichte für die Huffpost, eigentlich genau die intellektuelle Einflugschneise:

Mein Haustier ist ein Nazi. 10 Tipps was sie sofort tun können.

Wandere aus, solange es noch geht!
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