SZ kotzt ab: Mick „The Rolling Rechtspopulist“ Jagger riskiert ne dicke Lippe als Asyl- und Islamkritiker!

Mick Jagger riskiert ne dicke Lippe, nun auch als Asyl-und Islamkritiker (Foto: aka Francois aka Mister Pink/Flickr/  https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/
Mick Jagger riskiert ne dicke Lippe, nun auch als Asyl-und Islamkritiker (Foto: aka Francois aka Mister Pink/Flickr/  https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Die Süddeutsche Zeitung hat wieder einen rausgehauen. Demnach hätte sich Mick Jagger, Frontman der legendären Rolling Stones, mit zwei Solo-Neuveröffentlichungen um ein Haar in einen Rolling Rechtspopulist verwandelt, wenn, ja wenn seine stark politischen Texte nicht völlig unpolitisch wären. Aha …

Max Erdinger

Wenn das kulturmarxistische Establishment eine der Ikonen aus der Jugendzeit der heutigen Mittsiebziger nicht preisgeben möchte, obwohl sie heute Songs mit rechtspopulistischen Texten veröffentlicht, dann werden die Songs eben einfach für unpolitisch erklärt. So einfach geht das. Julian Dörr macht es vor.

Mick Jagger hat mit den Songs „England Lost“ und „Gotta Get A Grip“ zwar den Zeitgeist und die Zustände so angegriffen, daß man den gesamten AfD-Vorstand feat. Nigel Farage als Texterkollektiv vermutet, aber das ficht Julian Dörr nicht an. Er muß die Ikone retten. Obwohl es in „England Lost“ wortwörtlich heißt …

  • „I’m tired of talking about immigration“- ich bin es leid über Immigration zu reden.
  • „The man in the suits are taking all the glory“ – die Männer in den Anzügen ernten den ganzen Ruhm.
  • „Everybody’s stuffing their pockets“ – jeder stopft sich die Taschen voll.
  • „The news is all fake“ – die Nachrichten sind alle gefälscht.
  • „Immigrants are pouring in, refugees under your skin“ – Immigranten strömen herein, Flüchtlinge unter deiner Haut.
  • „Chaos, crisis, instability, ISIS“. – Chaos, Krise, Instabilität, ISIS.

… schafft es Julian Dörr, folgendes Mysteriengebäude zu errichten – Zitat: „Unklar bleibt, in welche Rolle Jagger da eigentlich schlüpft. Wessen Standpunkt nimmt er ein? Sein eigener wird es kaum sein. Den des kleinen britischen Mannes? Den des von der großen Politik enttäuschten Stones-Hörers? Wen will er denn entlarven? Und wen ansprechen? In seiner ausgestellten Politisierung verliert sich Jaggers Rundumschlag im Nichts.“ – Zitatende.

So geht das: Man trennt den Künstler vom Text und rückt seine Person von der Position weg. Ist es seine? – „Wohl kaum!“, behauptet Julian Dörr einfach frech. Mick Jagger könne sich nicht von den herrschenden Dogmen des Zeitgeistes getrennt haben. Das weiß er einfach. Also muß es wohl jemand anderes sein, den er im Text sprechen läßt. Und damit Dörr diesen anderen nicht identifizieren muß, behauptet er einfach, Jagger habe uns darüber im Unklaren gelassen, weswegen sein Text auch unpolitisch sei.

Die einfachste Erklärung des Mysteriums hätte freilich so ausgesehen: Den ´68ern ist eine Ikone abhanden gekommen. Mick Jagger würde heute UKIP, FPÖ oder AfD wählen. Das darf aber in der Süddeutschen Zeitung einfach nicht wahr sein. Und was nicht wahr sein darf, weiß man kaum irgendwo so gut wie bei der Süddeutschen Zeitung. Dort sind nämlich die gelenkigsten Bodenturner unterwegs, wenn es darum geht, die Realität zu verbiegen. So flexibel sind sie, daß noch für die einfachsten Sachverhalte die kompliziertesten Erklärungen konstruiert werden, um nur ja nicht sagen zu müssen, was ist: Die kulturmarxistische Diskurshoheit bröckelt an allen Ecken und Enden – und mit ihr die Süddeutsche Zeitung.

Dabei hat Mick Jagger nur das gemacht, was er schon immer macht: Popmusik. Musik für das Volk. Mick Jagger weiß, was sich verkauft. Die Süddeutsche Zeitung verkauft sich allerdings immer schlechter.

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