Mein Leben als Ungläubige: Ein Tagebuch aus Nordrhein-Islamistan

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Solche Mädels spielen in Deutschland bald die erste Geige (Foto: Autorin)

Folge II, Das Hangelarer Spektakel

Von Verena B.

Man glaubt es nicht, doch es ist wahr! Was hör‘ ich da aus Hangelar? Arme Städte können sich keine Volksfeste mehr leisten? Da feierten die fröhlichen Rheinländer aus dem Stadtbezirk von Sankt Augustin im Rhein-Sieg-Kreis jedes Jahr ihr traditionelles „Hangelarer Spektakel“, das  jetzt aus „Gründen der Sicherheit“ und „komplizierten Haftungsfragen“ abgesagt werden musste, wie mir ein Bekannter erzählte, der da immer zum Feiern hinging.

Und dann las ich in der Rundschau online:

„Die geänderte Gefahrenlage in Europa hat zu einer Vielzahl an offenen Haftungsfragen geführt.“ Für die Sicherheitslage hatte in den vergangenen Jahren ein Sicherheitskonzept gesorgt, das „in hervorragender Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Ordnungsamt, der Polizei und der Feuerwehr aufgebaut und weiterentwickelt worden sei“, teilte der Vorsitzende des Werbekreises Hangelar, Peter Schell, mit. „Nun haben wir eine veränderte, erhöhte Gefahrenlage in Europa zu verzeichnen. Dem muss man Rechnung tragen.“

Und diese Rechnung ist hoch, sehr hoch, wie ich erstaunt weiter lesen konnte:

Trotz Verschärfung des Konzepts blieben viele Fragen der Sichtung und der Haftung ungeklärt, wie Gespräche mit Versicherungen, Juristen und anderen Veranstaltern der Region ergaben: Es sind gleich mehrere Probleme bekannt geworden, die sich nicht einfach klären lassen. So gibt es zurzeit kaum einen Versicherer, der eine ausreichende Veranstaltungshaftpflicht für das Hangelarer Spektakel anbietet, und allein der Versicherungsbeitrag bei niedriger Deckungssumme überschreite bereits das Gesamtbudget des Werbekreises für das Spektakel.

Doch damit nicht genug: Würde die Veranstaltung kurzfristig aufgrund einer „Drohung“ (von wem?) oder „Gefährdung“ (durch was?) abgesagt, wäre der Werbekreis als Veranstalter dennoch in der Pflicht, etwa gebuchte Künstler, Bühnen und die Security zu bezahlen – insgesamt ein fünfstelliger Betrag, der über eine teure Ausfallversicherung gedeckt werden müsste, so Schell. Auch hier gelte: Die Sicherheit der Menschen ist wichtiger als jede Einnahme. DAS IST ABER MAL EDEL GEDACHT UND GANZ WAS NEUES! Leider wisse man bei „Drohungen“ nie sofort, ob diese ernst gemeint oder nur ein schlechter Scherz seien. Umso wichtiger sei es, nicht nur die Besucher, sondern auch den Verein und seine Mitglieder vor diesem enormen Risiko zu schützen. DANKE, DANKE, DANKE!

Doch es wird noch komplizierter für den einfältigen Untertan, der von den neuen Problemen im Zusammenhang mit der ISlamisierung keine Ahnung hat: Vor bislang ungeklärten Rechtsfragen der Gefährdungshaftung könne sich der Veranstalter trotz aller Versicherungen nicht entziehen. Hinzu komme das finanzielle Risiko für die Abwehr ungerechtfertigter Ansprüche, die mit hohen Streitwerten und teuren Rechtskosten geführt und kleine private Veranstalter schnell überfordern könnten. Ach du lieber Gott, darüber hatte ich mir ja noch gar keine Gedanken gemacht!

„Das alles lässt sich nicht schnell klären. Wir haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche geführt, wollten die Hoffnung nicht aufgeben, müssen aber für dieses Jahr die Reißleine ziehen.“

Im Ort, wo sich die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitete, haben die Einwohner Verständnis für die Entscheidung, haben doch die meisten Vollidioten die Parteien gewählt, die das alles zu verantworten haben. Schell: „Wir haben nun Zeit gewonnen, Fragen zu klären und Gespräche mit den großen Organisationen im Ort für das nächste Jahr zu führen. Denn das Comeback 2018 ist das erklärte Ziel!“

Hahahaha, wer weiß, was nächstes Jahr ist? Da gibt’s vielleicht gar keine Volksfeste, kein Oktoberfest usw. mehr. Ist alles viel zu gefährlich und zu teuer, sollen die ungläubigen Kafir doch zu Hause feiern! Nur Christopher-Street-Days und andere Schwulen/Lesben/Transen-Volksfeste, die gibt’s auch weiterhin, und der Suppenkasper Stasi-Maas hält die Eröffnungsreden, nächstes Jahr sicher aus Solidarität im Badehöschen …

Mein Vorschlag wäre: Der Werbekreis Hangelar schickt die Rechnung an den Verband der nationalistischen Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ), an Aiman Mazyek vom Rat der Moslems oder an Moslem-Mutti Merkel. Die haben Verständnis für Ungläubige. Man könnte für Prävention und Schäden aus unislamischen Terroranschlägen auch endlich mal eine Terror-Steuer für alle einführen (neben der Integrationssteuer, die die Grünen mal gefordert hatten). Wo ein Wille ist, ist auch eine Steuer!

Ich jedenfalls sehe das Leben mit seinen vielfältigen Herausforderungen positiv und genieße es, so lange mein Kopf noch auf dem Hals sitzt! Darauf einen Dujardin!

Wandere aus, solange es noch geht!
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