Muslime feiern „Rückeroberung“ der al-Aqsa Moschee mit Krawallen

Foto: al-Aqsa Moschee/Shutterstock)
Immer wieder gibt es muslimische Krawalle rund um die al-Aksa-Moschee am Tempelberg (Foto: al-Aqsa Moschee/Shutterstock)

Gestern mündeten die Freudenfeiern der Palästinenser über die „Rückeroberung“ „ihrer“ al-Aqsa Moschee direkt in Krawalle. Dabei gab es Verhaftungen und hunderte Verletzte, unter ihnen zwei israelische Polizisten.

Zum Nachmittagsgebet stürmten zehntausende Palästinenser die Zugänge zur Moschee, nachdem sie von ihren religiösen Anführern grünes Licht bekommen hatten.

Sie feierten mit Jubelschreien und Süßigkeiten das Ende ihres Boykotts, nachdem die Israelis alle Sicherheitsmaßnahmen, wie Metalldetektoren und auch Überwachungskameras an den Zugängen zur Moschee wieder abgebaut hatten.

Israelische Polizisten fühlten sich provoziert und entfernten wehende Palästinenserflaggen an den Eingängen, was die Korangläubigen wiederum nicht komisch fanden. Das Chaos brach aus. Die Polizei setzte Gummigeschosse und Tränengas ein, die Palästinenser antworteten mit Steinhagel.

Dass es mit der „Rückeroberung“ der al-Aqsa nicht getan ist machte der offizielle Palästinensersprecher wieder einmal ganz klar:

„Der Kampf um die heilige al-Aqsa Moschee ist auch der Kampf um die Vorherrschaft von Jerusalem. Wir haben den Sieg der arabischen Palästinenser und ihrer Führer gesehen. Wir haben alle Forderungen und Anschuldigungen der Besatzer zurückweisen können“, triumphierte Youssef al-Mahmoud. Er rief zu Geschlossenheit auf, um die Anstrengungen zu verstärken zu können, bis das endgültige Ziel erreicht sei: Die Beendigung der Besatzung, einen unabhängigen Staat Palästina mit einer arabischen Hauptstadt Jerusalem.

Kritik an dem Rückzug gab es von Israels Kultusminister Naftali Bennett: „Die Wahrheit muss gesagt werden. Statt unsere Hoheitsgewalt in Jerusalem durchzusetzen, haben wir gezeigt, dass sie erschüttert werden kann.“ (MS)

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