Hat von der Leyen die toten Soldaten von Mali auf dem Gewissen?

Foto: Kampfhubschrauber "Tiger" (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Kampfhubschrauber "Tiger" (über dts Nachrichtenagentur)

Die schlimmen Nachrichten rund um die wohl unfähigste Verteidigungsministerin aller Zeiten reißen nicht ab:

Nach dem Absturz eines Kampfhubschraubers der Bundeswehr vom Typ Tiger hat die Interessengemeinschaft des fliegenden und luftfahrzeugtechnischen Personals der Transport- und Hubschrauberverbände der Bundeswehr (IGTH) generelle Kritik am Mali-Einsatz geäußert. Die deutschen Kampfhubschrauber seien nicht ausreichend für den Einsatz in dem Gebiet getestet, und den Piloten fehle die vorgeschriebene Routine, sagte der IGTH-Vorsitzende Reinhard Schlepphorst der „Bild“ (Freitag). „Unsere Tiger-Piloten haben nicht genug Erfahrung auf den vor Ort eingesetzten Maschinen, um in Grenzsituationen die Hubschrauber vollumfänglich beherrschen zu können“, so Schlepphorst.

Laut NATO-Vorgaben müssten Piloten im Jahr vor einem Einsatz 140 Flugstunden auf den Maschinen absolvieren, die sie im Einsatz fliegen. Diese Flugstunden würde keiner der Tiger-Piloten auch nur annähernd erreichen, so der IGTH-Chef. Die Bundeswehr wies die Kritik entschieden zurück.

„Wir schicken keine unerfahrenen Piloten in den Einsatz“, sagte ein Sprecher. (dts)

Und nun schauen wir mal auf der Seite des Bundesverteidigungsministerium nach:

Wie im Grundgesetz in Artikel 65a festgeschrieben, hat die Bundesministerin der Verteidigung die Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte.

Im Frieden und auch im Spannungsfall hat sie Weisungsbefugnis über die Streitkräfte und kann in eigener Verantwortung agieren. Sie kann damit über alle Belange bestimmen, die die Streitkräfte betreffen, sei es die Verlegung von Kampfverbänden, die Einführung von neuen Waffensystemen oder die Schließung von Standorten. Nur im Verteidigungsfall geht die Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte auf die Bundeskanzlerin über, wie es in Artikel 115b des Grundgesetzes verlangt wird…

Die Ministerin ist als Ressortchefin Mitglied der Bundesregierung. Als Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte ist sie höchste Vorgesetzte aller Soldatinnen und Soldaten und gleichzeitig deren oberste Disziplinarvorgesetzte. Sie steht ferner an der Spitze der Bundeswehrverwaltung und ist damit auch Vorgesetzte aller zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr und des Ministeriums.

Und was macht eine Vorgesetzte, die zwei ihrer Soldaten verloren hat – in Friedenszeiten?

 

 

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