Frankreich, Italien und Libyen handeln

(Foto: Nicolas Economou/ Shutterstock
"Bootstour" für Migranten (Foto: Nicolas Economou/ Shutterstock)

Die Budapester Zeitung „Magyar Hirlap“ berichtete am 27.7.2017 aus Frankreich und Italien. Wieder Nachrichten, die von den merkeltreuen teutonischen Hoftrompetern nicht an das Fernseh- und Lesepublikum weitergegeben werden.

Von Wolfgang Prabel

Frankreich will Hot Spots in Libyen

„Das Ziel ist, dass Hot Spots in Libyen geschaffen werden, damit diejenigen Menschen nicht verrückte Risiken eingehen, die keinen Anspruch auf den Flüchtlingsstatus haben“, sagte Macron während eines Besuchs im Aufnahmezentrum von Orleans. Und zwar schon in diesem Sommer, fügte Macron hinzu. Der französische Präsident machte klar, dass er will , daß das Screening von afrikanischen Asylbewerbern mit französischen Officemitarbeitern erfolgen wird, die an die italienische Republik abgeordnet werden und dann in den libyschen Hotspots arbeiten. „Die anderen EU-Länder sind zurückhaltend. Wir versuchen eine Lösung mit Europa zu erreichen, aber Frankreich tut es auf jeden Fall“, betonte Macron.

Macron sagte, daß Libyen stabilisiert werden sollte. „Kein Land in der Welt  wäre in der Lage, alle Wirtschaftsmigranten aufzunehmen“, betonte der Präsident von Frankreich.

Das sind doch ganz andere Töne, als von der obergrenzen- und verantwortungslosen Merkel.

Rom schickt 6 Kriegsschiffe an die Küste Libyens

Bis zu 200 italienische Seesoldaten sollen nach Libyen, so ist der Vorschlag, der noch vor der Sommerpause Anfang August durch den römischen Gesetzgeber genehmigt werden soll. Die Schiffe werden an der libyschen Küste helfen, die Aktivitäten von Schleppern bei der Einschiffung von Migranten zu behindern. Es ist vorgesehen, dass die Aktivitäten der libyschen und italienischen Schiffe in Zusammenarbeit mit den libyschen Behörden koordiniert werden. Die libyschen und italienischen Schiffe werden bei der Rettung von Menschen in Not eingesetzt und die Migranten werden nach Libyen zurückgeführt.

Bei der Mission sollen auch Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen für die Rettungsaktionen eingesetzt werden. Ministerpräsident Paolo Gentiloni hatte diese Woche verkündet, dass Tripoli Unterstützung aus Italien in seinen Hoheitsgewässern angefordert hat.

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