Fitnessstudio wollte aus Terrorangst keine Migranten mehr aufnehmen

Fitnessstudio wollte wegen Angst vor Terrorgefahr keine Migranten mehr als Mitglieder aufnehmen - das Gutmenschennetzwerk rächt sich nun (Bild: Screenshot)

Mecklenburg-Vorpommern/Güstrow: Ein Fitnessstudio in Güstow kündigte durch einen Aushang an, zum Schutz der Mitglieder zukünftig keine Migranten mehr aufnehmen zu wollen. Grund: Ein wegen Terrorverdacht Festgenommener – und dann skandalöserweise wieder freigelassener Tatverdächtiger – trainierte im Studio. Nun hagelt es von bekannter Gutmenschenseite im Internet massive, politisch korrekte Kritik. Ganz prominent vorne weg: Der Bundesvorsitzender von „PolizeiGrün e.V.“

Ein Aushang in einem Fitnessstudio im Güstrow informierte vor Kurzem wie folgt: „Liebe Mitglieder, aufgrund jüngster Ereignisse (Terrorverdacht + Festnahme) und zum Schutz unserer Mitglieder, werden wir ab SOFORT keine Mitbürger mit Migrationshintergrund mehr aufnehmen“.

Grund für dies Ankündigung: Ein Terrorverdächtiger, der mit zwei weiteren Tatverdächtigen am Mittwoch bei einem Anti-Terror-Einsatz in Güstrow in Gewahrsam genommen wurde, trainierte dort zuvor. Wie Medien übereinstimmend berichten, nahm die Rostocker Polizei zwei Bosnier und einen Deutschen fest, mussten dies jedoch überraschend auf Anordnung des Amtsgerichts Güstrow wieder freilassen. Unglaubliche Begründung: Eine zu lange Frist zwischen dem Einsatz und der Vorführung beim Richter.

2. Bundesvorsitzender von »PolizeiGrün e.V.« empört sich

Stehenden Fußes hagelte es ob der Verlautbarung des Fitnessstudios hysterische Kritik von bekannter Gutmenschenseite im Internet. So empört sich auch Oliver V. Dobrowolski prominent auf seinem Twitteraccount:

2. Bundesvorsitzender von »PolizeiGrün e.V.« empört sich mal wieder (Bild: Facebook)

Von Dobrowolski, eines Zeichens Kriminalbeamter bei der Polizei Berlin, seit 2011 grünes Parteimitglied und Bundesvorsitzender von »PolizeiGrün e.V.«, ein Verein grüner und grünennaher Polizeibediensteter, startete zu Beginn des Jahres eine  Online-Petition gegen den Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, mit dem Ziel, für den streitbaren Kollegen ein Auftrittsverbot in Talkshows zu erreichen. Der politisch-korrekte grüne Kriminalbeamte nahm Anstoß, dass Wendt Medien wie der »Jungen Freiheit« oder dem »Compact« Magazin, die nach Einschätzung von Dobrowolski im Verdacht stehen, eine offen rechtsradikale oder verschwörungstheoretische Leserschaft zu bedienen, Interviews gibt. Zudem sei es nach Ansicht des gesellschaftsklempnerischen grünen Polizisten ein Unding, dass sich sein Kollege Wendt mit Politikern der AfD zum Gespräch getroffen habe.

Wenn der Gutmensch mal so richtig loslegen kann

Die Güstrower Betreiber des Studios hat sich bereits pflichtbewusst auf Facebook entschuldigt. Das Schreiben sei nicht mit ihnen abgesprochen worden und spiegelt nicht die Philosophie des Unternehmens wider, hieß es.

Ungehindert und trotz der devoten Haltung kennen die Gutmenschen kein Halten mehr – toben sich im Kommentarbereich aus und lassen insbesondere ihrem Hass auf „Ossis“ freien Lauf:

Gutmenschen-Empörung (Bild: Facebook)

(BS)

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