Trump macht Schluss mit Transgender beim US-Militär

Donald Trump (Bild: Jim Mattis; 170127-D-GY869-006; CC BY 2.0; siehe Link)

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump macht eine weitere umstrittene Entscheidung seines Vorgängers Barack Obama rückgängig und verkündete ein Verbot für Transgender-Personen in den US-amerikansichen Streitkräften.

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch das Verbot für Transgender-Personen im US-Militär verkündet und damit eine umstritten Entscheidung von Barrack Obama rückgängig gemacht. Dies berichten US-Medien übereinstimmend.

Das Militär müsse sich auf das Wesentliche konzentrieren und könne nicht mit den „enormen medizinischen Kosten“ belastet werden, die mit dem Dienst von Transgendern einhergingen, fügte er hinzu. Obamas Verteidigungsminister Ashton Carter hatte im Juni 2016 durchgesetzt, dass Transgender auch medizinische Versorgung durch das Pentagon in Anspruch nehmen, die sie für die Geschlechtsangleichung brauchen. Die dem Pentagon nahestehende Denkfabrik RAND geht laut CNN davon aus, dass sich die zusätzlichen medizinischen Kosten auf zwischen 2,4 Millionen und 8,4 Millionen US-Dollar im Jahr belaufen.

Trump habe die Entscheidung nach Beratungen mit dem Militär getroffen, die ihm klar zu verstehen gegeben hat, dass Transgender-Personen „in keiner Funktion“ bei den US-Streitkräften akzeptiert würden. (BS)

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