Obama billiger als Trump

(Foto: Durch hans engbers/Shutterstock
Mischt in der Politik fleißig mit: Der Apple-Konzern: (Foto: Durch hans engbers/Shutterstock)

Wie sich das Brainwashing durch alle Medien zieht, überrascht einen doch immer wieder. Bis in die Computermedien hinein wird verdreht und gestänkert. Am liebsten gegen Trump.

Von Volker Kleinophorst

Wenn es Trump nicht gäbe, man müsste ihn erfinden. Er ist der perfekte Weltbösewicht und wenn man jede Information nur lange genug zwischen seinen Ohren hin und her bewegt, kommt immer raus:

Böser Trump.

Gerade stoße ich auf einen Artikel bei Heise.de, die mir bis jetzt eigentlich nicht so durch extremen Aktivismus aufgefallen sind. Ich meine mich jedenfalls zu erinnern, da auch mal was Differenziertes gelesen zu haben.

Es geht darum, dass Apple seine Ausgaben für Lobbyismus, also zur Politbeeinflussung unter Trump verdreifacht hat.

„Apple versucht, seine Interessen unter dem seit einem halben Jahr regierenden neuen US-Präsidenten Donald J. Trump durchzusetzen – und das ist kostspielig. Wie aus amtlichen Offenlegungen des amerikanischen Parlaments hervorgeht, hat der Konzern dafür deutlich mehr an Lobbymitteln als bislang in die Hand genommen.“

Trump hat wohl nicht so ein offenes Ohr für Apple-Boss Tim Cook, der ihn ja auch immer gerne öffentlich kritisiert. Armer Apple-Konzern. Aber da muss man einfach mehr Geld in die Politik pumpen, dann wird das schon. Amerikanisches Demokratieverständnis at it´s best.

Bei Heise gibt es dafür eine Tüte Mitleid.

„Die Ausgaben unter Obama waren stets deutlich moderater.“

Dennoch habe Cook den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen und war auf einer Technikkonferenz im Weißen Haus. Man muss ja auch Geld verdienen. Es gibt ja Konzernherren, die sind da konsequenter:

„Andere CEOs wie Tesla-Boss Elon Musk hatten sich von der Mitarbeit unter Trump verabschiedet, nachdem dieser aus dem Pariser Klimaabkommen ausgeschert war.“

Ich übersetze mal kurz die plumpe Stimmungsmache:

Da die Trump-Regierung anscheinend nicht so günstig zu kaufen ist, wie die von Messias Obama, stockt Apple seine Kriegskasse zur „Pflege der politischen Landschaft“ ordentlich auf.

Der vermeintliche Autoverkäufer und Weltraumpionier Elon Musk verdient sein Geld im Wesentlichen beim Ablasshandel mit Zero Emission Credits (ZEV). Musk als Hersteller ziemlich weniger „sauberer“ Autos bekommt die ZEVs vom Staat Kalifornien und kann diese „Zettel“ an Hersteller „schmutziger“ Auto weiter verkaufen.

Dieses Geschäftsmodell stellt Trump in Frage, in dem er das völlig unsinnige Klimaschutzabkommen nicht unterschreibt.

Ob auch Musk seine Ausgaben für Lobbyismus erhöht hat, kann man dem Artikel nicht entnehmen.

PS.: Die Kommentare zu dem Artikel sind, wie so häufig „in diesen Zeiten“ nicht uninteressant und lassen den Autor nicht gut aussehen.

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