„Mann mit auffälligem Gebiss greift Frau in den Schritt“: So funktioniert die korrekte Täterbeschreibung!

Foto: Durch xsense/Shutterstock
Kennen Sie diesen Mann (Foto: Durch xsense/Shutterstock)

Ginge es nach den Linken und Grünen, müssten wir uns in Zukunft mit Polizeimeldungen herumärgern, die wie folgt lauten:

Es tut etwas, was das andere Es nicht gewollt hat (zum Beispiel bei Vergewaltigungen, Terroranschlägen, Morden und Tottretereien).

Von Thomas Böhm

Noch ist es nicht soweit, aber die vielen schwammigen Meldungen in der Mainstream-Presse weisen darauf hin, dass wir alle demnächst im Dunkeln stehen werden – damit die Täter ebenfalls gut geschützt im Dunkeln bleiben können.

Doch gibt es gottlob noch Ausnahmen.

Und zwar auf „rosenheim24“. Es geht, wie soll es auch anders ein, um einen sexuellen Übergriff, wie wir ihn fast täglich und fast überall erleben dürfen:

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen. Eine 39 Jahre alte Frau war am Montagabend in Garmisch-Partenkirchen als Spaziergängerin am Loisachuferweg unterwegs. Wie die Frau später angab, wurde sie gegen 21.10 Uhr von einem Unbekannten am Kreuzsteg angesprochen. Als sie nicht darauf einging und weggehen wollte, griff der Mann sie von hinten an und versuchte sie zu Boden zu ziehen. Zeitgleich griff der Täter der 39-Jährigen in den Schritt.

Zum Glück gelang es der Frau, sich loszureißen, wegzurennen und von zu Hause aus die Polizei zu informieren. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter erbrachte aber keinen Erfolg…

Und nun die sensationell detaillierte Täterbeschreibung:

Männlich, Alter: Anfang 20, etwa 165 cm groß, dunkler Teint, dunkles Haar mit Undercut-Frisur und auffälligem Gebiss (Zähne wirkten, als wären sie abgeschliffen). Der Mann trug Bluejeans und ein rotes Sweatshirt, er sprach gebrochen deutsch und englisch…

Wenn der Typ auch nur seinen Mund aufmacht und einen schief angrinst, ist er fällig, das ist mal klar.

Vielleicht ist diese fast perfekte Täterbeschreibung Anlass für all die Wahrheitsleugner, in sich zu gehen und beim nächsten Mal lieber aus dem Vollen zu schöpfen, denn da wäre sicherlich noch mehr drin gewesen:

Wir hätten zum Beispiel gerne noch gewusst, was dieser Sittenstrolch am Vorabend gegessen hat, wann er das letzte Mal auf der Toilette war, ob er schon Fahrrad fahren kann, wie seine Großeltern mit Geburtsnamen heißen, welchen Zahnarzt er schon angezeigt hat und wer sein Lieblingskomponist ist.

Das wichtigste aber wäre zu wissen, wie lang sein Arm ist. Denn wir wissen ja: Eine Armeslänge Abstand kann Leben retten.

 

 

 

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