KARTELLABSPRACHEN: BÖRSENVERLUST FÜR DEUTSCHE AUTOMOBILBAUER BETRÄGT MEHR ALS 10 MILLIARDEN EURO

Foto: Durch Phongphan/Shutterstock
(Foto: Durch Phongphan/Shutterstock)

So sieht die Tagespresse den Skandal um Absprachen und den Dieselbetrug der großen Autokonzerne:

NOZ: Die angeblichen Absprachen großer deutscher Automobilbauer machen sich auch an der Börse negativ bemerkbar.

Die drei im Dax gelisteten Konzerne Volkswagen, BMW und Daimler haben von Freitag bis Montagabend an Börsenwert verloren, der Verlust betrage mehr als 10 Milliarden Euro, sagte Frank Schwope, Analyst bei der NordLB in Hannover, in einem Gespräch mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Dienstag). “Die deutsche Automobilindustrie betreibt gerade beste Werbung für die Teslas dieser Welt”, sagte Schwope.

Nach Ansicht des Finanzexperten wird sich zudem der finanzielle Schaden für die fünf angeblich an dem Kartell beteiligten Firmen (Audi, BMW, Daimler, Porsche und Volkswagen) auf einen niedrigen zweistelligen Milliardenbetrag summieren. Dieser setze sich aus eventuellen Strafzahlungen, Schadenersatzforderungen und einem noch nicht abzuschätzenden Imageschaden zusammen, der langfristig Auswirkungen auf die Verkäufe haben werde, so Schwope.

Geht es wirklich nur um die üblichen Betrügereien der großen Konzerne oder soll jetzt endlich mit Brechstange das Zeitalter der Elektromobile eingeläutet werden?

Übernommen von: https://dieunbestechlichen.com

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