Iranische Zustände in Schweden

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Wenn Du in Schweden einkaufen willst, vergiss das Kopftuch nicht (Foto: JouWatch)

Die Frauenrechtlerin Soheila Fors durfte in einem somalischen Bekleidungsgeschäft in Schweden keine Kleidung kaufen, weil sie kein Kopftuch trug.

Von Marilla Slominski

Soheila Fors war auf Shopping Tour in dem Laden, als sie bemerkte, wie der somalische Inhaber mit seiner Angestellten über sie und die fehlende Kopfbedeckung sprach.

„Die Frau drehte sich zu mir und sagte: Leider können Sie hier nichts kaufen. Ich dachte, ich bin wieder im Iran“, schreibt Soheila Fors in einem Artikel in Nyheter 24.

Die Iranerin verließ ihr Heimatland 1993. Dort gehörte sie einer Bewegung gegen die islamische Regierung an.

Sie äußert sich immer wieder kritisch zum Islam und der Rolle der Frau unter ihm. Anhänger des IS bedrohen sie und ihre Familie deshalb mit dem Tod.

„Stellen sie sich vor, Sie gehen in den Supermarkt und bekommen da nicht Milch und Essen. Schweden ist eine Demokratie. Ja, ja, eine Demokratie. Hier gehe ich mit oder ohne Kopftuch einkaufen“, so Soheila Fors.

Viele in den sozialen Netzwerken hätten ihr geraten, Anzeige wegen Diskriminierung zu erstatten. Doch sie entschied sich dagegen, weil sie keinen ethnischen Konflikt zwischen der iranischen und somalischen Gemeinde heraufbeschwören wollte.

Sie hat die Schweden lieber zum Boykott von Geschäften aufgerufen, die solche Regeln aufstellen.

In den letzten Jahren geraten Feministinnen und Islamanhänger immer wieder aneinander. Erst vor kurzem hatten Feministinnen ihren Auszug aus den Stockholmer Vororten verkündet (jouwatch berichtete). Grund: Islamisten regieren die Straßen und setzen die Scharia durch.

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