„Ihr seid Frankenstein und ich bin Euer Monster!“ Neues von „Skandal“-Journalistin Katie Hopkins

Foto: Twitter
Von Linken gehasst: Katie Hopkins (Foto: Twitter)

Wieder einmal sorgt die britische Journalistin Katie Hopkins für Wind im linken Blätterwald. Sie reiste nach Sizilien, um das zu tun, was Journalisten eigentlich tun: vor Ort sein und berichten. Aber, oh Schreck, sie traf sich mit „Defend Europe“-Aktivisten der Identitären Bewegung und postete davon auch noch Fotos auf Twitter.

Von Marilla Slominski

Da sitzt sie auf einer Mauer, auf die „Schluß mit der Einwanderung“ gesprüht ist. Schande über sie! Auf einem anderen dieser Fotos war sie tatsächlich mit Peter Sweden zu sehen, schwedischer Journalist, Fotograf und Youtuber. (Ein Foto, dass sie inzwischen entfernt hat.)

Gefundenes Fressen für Mainstreammedien wie den britischen The Independent. Er grub ein bisschen im braunen Schlamm und förderte Erstaunliches über Peter Sweden zu Tage. Der sei ein Holocaustleugner und wegen antisemitischer Kommentare angeklagt gewesen.

Eine Tatsache, die er auch nicht leugnet. Auf seinem Twitter Account nimmt Peter Sweden Stellung zu seiner Vergangenheit: „Von mir sind einige alte Tweets aufgetaucht, die mit meiner Sichtweise von heute nichts mehr zu tun haben. Ich bin älter geworden, habe dazu gelernt und denke heute komplett anders über die Dinge. Ich bedaure zutiefst die Dinge, die ich gesagt habe, als ich jung war. Deshalb lasst mich klarstellen: Natürlich hat der Holocaust stattgefunden und war ein schreckliches Verbrechen. Ich stimme Hitler in keiner Weise zu. Er war ein Despot wie Stalin Pol Pot, Mao und viele andere Diktatoren, die die Welt erleben musste. Und ich bin nicht für den Nationalsozialismus oder für Nazis!“

Für The Independent ist das natürlich keine Entlastung für die „PR Maschine für Extremisten“ Katie Hopkins. Er prügelt in seinem Artikel lustig weiter darauf herum und freut sich, dass die mailonline, in der die Kolumnistin regelmäßig veröffentlicht, den aktuellen Artikel von ihr aus Sizilien angesichts der wutschäumenden Meute kommentarlos zwei Stunden nach der Veröffentlichung wieder von der Seite entfernte.

Die „anti-rassistische“ Organisation „Hope not Hate“ bringt sich im „Anti-Katie Hopkins“- Blatt The Independent in Stellung: „Was Katie Hopkins getan hat, mit Holocaustleugner und Rechtsextremisten zu posieren, macht sie von einer Journalistin und Kommentatorin zur Propagandamaschine für eine extremistische Operation. Vielleicht hat die mailonline ja nun endgültig die Nase voll von ihr“, so der Sprecher der so auf Liebe und Hoffnung bedachten Organisation und hofft somit auf ihr endgültiges berufliches Aus.

Die Journalistin und Kollegin zeigt mit ihrer Recherche vor Ort eigentlich nur ihren „Riecher“ für gute „Storys“. Dass das in Zeiten der politische korrekten Schreibtischberichterstattung mehr als unerwünscht ist, führt der Kampagnenjournalismus der britischen Tageszeitung The Independent mal wieder beispielhaft vor. Katie Hopkins fand jedenfalls in einem Interview mit der BBC die perfekte Beschreibung ihres Verhältnisses zu den „liberalen“ Mainstream Medien“: „Ich bin hier, weil es Euch gibt. Ihr seid Frankenstein und ich bin Euer Monster!“

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