Warten oder starten? – Frustrierte Schwarzafrikaner wollen weiter

Mehr Afrikaner für Europa (Symbolbild: JouWatch)

Von Rom aus wollen viele der dort in Aufnahmelager angelandeten Schwarzafrikaner schnell weiter nach Norden – sprich Deutschland – reisen. Jedoch hat Italien die Kontrollen verschärft. Überhaupt hat sich der gemeine „afrikanische Flüchtling“ seine „Flucht“ quer durch Europa ins „Rund-um-Sorglos-Paradies Deutschland“ viel einfacher vorgestellt und zeigt sich nun frustriert. Mit Video. 

Im Aufnahmelager der italienischen Hauptstadt macht sich unter den afrikanischen, fast ausschließlich männlichen „Flüchtlingen“ Frust breit: Die Weiterreise nach Mitteleuropa – sprich Deutschland – gestaltet sich schwieriger als gedacht. Denn ganz offensichtlich wollen die, durch Schlepper und NGO´s  – was mittlerweile synonym verwendet werden kann – nach Italien verbrachte junge Schwarzafrikaner in Italien nicht bleiben.

Reisefreudige „Flüchtlinge“ sind frustriert

Wie es scheint, hat die italienische Polizei nach der Ankündigung Österreichs, den Brenner dicht zu machen, ihre Kontrolle bei stark pigmentierten Reisenden, die sich Richtung Norden bewegen, verstärkt, wobei laut einem italienischen Behördenmitarbeiter oftmals keine Fingerabdrücke mehr genommen werden. Auch Saddam aus dem Sudan hatte sich seine ersten Monate in Europa etwas anders vorgestellt: „Ich habe versucht, mit dem Zug zu fahren, aber da waren Polizisten und sie haben gesagt, dass alle ohne Fahrkarte aussteigen müssen“, so sein Lamento gegenüber dem Sender Euro News.

Und deshalb gehe es für den reisefreudigen Saddam und dem in Italien wartenden, schwarz-afrikanischen Heer laut „Euro News“ nur sehr „schleppend“ voran.

Auf Twitter teilte ein englischsprachiger User jedoch mit, dass die Reisetätigkeiten doch einigermaßen flott voran gehen würden. Letzte Woche hätten Österreicher in den frühen Morgenstunden zwischen 3 und vier Uhr 54 Busse mit Schwarzafrikanern aus Italien kommend den Brennerpass passieren sehen.

Ein weiterer Twitter-User nimmt diese Information auf fragt:

(Bild: Screenshot)

Österreichisches Innenministerium dementiert – „So etwas wäre uns aufgefallen!“

An den Meldungen vom Brenner sei laut dem österreichischen Innenministerium nichts dran. Auf Anfrage des ARD-Studios Wien gab das Ministerium an, dass die Erzählungen „weder wahr noch gut erfunden“ seien, veröffentlichte auf Twitter eine „Richtigstellung“ und bat auf Twitter, die Behauptungen nicht zu teilen.

Twittermitteilung des österreichischen Innenministeriums (Bild: Screenshot)

Der Pressesprecher des Tiroler Landeshauptmanns sagte bzgl. der „Fake News“ gegenüber der ARD, wonach 37 Busse mit illegalen Flüchtlingen in einer Nacht den Brenner passiert haben sollen: „Es ist auszuschließen, dass es einen solchen Vorfall gegeben hat – so etwas wäre uns natürlich aufgefallen.“

Den bayerischen Behörden indes fällt sehr wohl auf, dass wieder mehr „Flüchtlinge“ über Italien und Österreich nach Bayern einfallen. Die Zahlen steigen seit zwei Monaten wieder deutlich an. Dieses Mal erfolgt die „Flucht“ via Güterzugverkehr. (BS)

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