Polizei stoppt weinende Männer: „Frau hat uns mit Reizgas besprüht“

Wahnwitz: Polizei fragt sich: Wer ist Opfer, wer ist Täter? (Bild: Björn Hansson; CC BY-SA 4.0; siehe Link)

Essen – Die Essener Polizei traf am Samstagmorgen auf eine Gruppe weinender Männer. Diese gaben an, von einer Frau mit Reizgas besprüht worden zu sein. Die Polizei rätselt nun herum, ob es sich um mögliche sexuelle Belästigung oder gefährliche Körperverletzung handelt und sucht nach Zeugen, Opfer oder Angreiferin.

Am frühen Samstagmorgen informierte ein Zeuge die Polizei und berichtete, dass eine Gruppe  junger Männer, am Dom auf der Kettwiger Straße eine junge Frau belästigen.

Möglicherweise wehrte sich die Frau mit einem Verteidigungsspray, worauf die etwa 7-köpfige Gruppe und auch die Frau davonliefen. Einige Männer rannten die Kettwiger Straße in Richtung Viehofer Straße hinunter. Hier stoppten sie Polizeibeamte kurz darauf in Höhe einer Diskothek. Die in Essen und Castrop-Rauxel gemeldeten Männer erklärten weinend, von einer Frau mit Reizgas eingesprüht worden zu sein.

Da die junge Frau nicht mehr da war und auch die Suche nach ihr ergebnislos verlief, versucht die Polizei nun zu klären, ob die festgestellten Männer Opfer einer gefährlichen Körperverletzung oder möglicherweise auch Verdächtige einer sexuellen Belästigung sind.

Eine Strafanzeige fertigten die Beamten noch in der Nacht. Die Polizei bittet weitere Zeugen und insbesondere die junge Frau, sich bei der Essener Polizei zu melden. Die Telefonnummer 0201-8290 kann „rund um die Uhr“ für Hinweise und Anfragen genutzt werden, so die Polizeimitteilung. (BS)

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