Machen Linksextremisten aus Wurzen ein neues Hamburg?

Machen Linksextremisten aus Wurzen ein zweites Hamburg? (Bild: Screenshot)

Sachsen / Wurzen –  Bundesweit aktivieren linke und linksextremistische Netzwerk, unter anderem auch das „anitfaschistische“ Bündnis „Irgendwo in Deutschland” aus Hamburg und melden ihr Kommen für den 2. September im sächsischen Wurzen an, um – wie in Hamburg zum G-20-Gipfel – „antifaschistische“ Aktionen durchzuführen. Wurzen will von Linksextremisten nicht als Hochburg der Rassisten verunglimpft werden. Die AfD warnt davor, aus der Stadt ein zweites Hamburg werden zu lassen.

„Wir brauchen niemanden, der hier kurz aufkreuzt, uns vorhält, wie rechts wir sind und wieder abhaut“, so Wurzens Oberbürgermeister Jörg Röglin (parteilos). Mit Sorge schaue er auf die für den 2. September angemeldete „bundesweite antifaschistische Demonstration“ in Wurzen. „Es stinkt uns an, als Spielwiese für all jene her zuhalten, die unsere Stadt einseitig als Hochburg der Rassisten verunglimpfen“, so Röglin. Die Organisatoren des Aufmarsches würden jedoch nirgends anerkennen, dass die Stadt – die wie jede andere auch Probleme mit Neonazis habe – seit 20 Jahren unter anderem durch Gedenkmärsche vertriebene, jüdischer Mitbürger ehre und vorbildliche „Flüchtlingsarbeit“ geleistet habe.

„Das Land – rassistisch, Der Frieden – völkisch, Unser Bruch – unversöhnlich”  

Das sehen die linksextremistischen Initiatoren der Antifa-Demo natürlich ganz anders und rufen im Internet auf ihrer impressumsfreien Internetseite „Irgendwo in Deutschland” dazu auf, zeitgleich zu dem in Löbau stattfindenden „Tag der Sachsen“ nach Wurzen zu reisen: „Statt dort hinzugehen, wo sich staatliche Akteure als schöneres, weltoffenes Sachsen inszenieren, wollen wir mit euch an einen Ort fahren, der exemplarisch für die rassistische Normalität in Sachsen steht.“

Als „Irgendwo in Deutschland” -Bündnis werden man in diesem Jahr zu drei Anlässen mit dem Programm „Das Land – rassistisch, Der Frieden – völkisch, Unser Bruch – unversöhnlich”  „arbeiten“.

Mit der „Arbeit“ beginnen die Linksextremisten im August und kündigen bundesweite Aktionen und Veranstaltungen anlässlich des „25. Jahrestages des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen“ an. Weiter „gearbeitet“ wird dann am 2. September unter dem Motto „Das Land – rassistisch, Der Frieden – völkisch, Unser Bruch – unversöhnlich” in Wurzen. Die abschließende „Arbeit“ der Randale-Linken findet im Herbst in München zum NSU- Prozessende statt.

Aus Wurzen kein zweites Hamburg machen

Die AfD Sachsen hat davor gewarnt, aus der Stadt Wurzen ein zweites Hamburg werden zu lassen. „Im Lichte dessen, was wir in der Hansestadt erleben mussten, sind die Befürchtungen von Oberbürgermeister Jörg Röglin (parteilos) angesichts der geplanten bundesweiten antifaschistischen Demonstration am 2. September völlig gerechtfertigt“, erklärt Generalsekretär Uwe Wurlitzer.

„Es spricht schon Bände, dass ein Hamburger Bündnis ‚Irgendwo in Deutschland‘ nicht nur zu der Demo parallel zum ‚Tag der Sachsen‘ aufruft, sondern die Stadt auch noch als ‚exemplarisch für die rassistische Normalität in Sachsen‘ verunglimpft. Und es spricht erst recht Bände, dass örtliche Gewerbetreibende bereits Anfragen nach Splitterschutzfolie für Fensterscheiben zu verzeichnen haben. Wenn sich Bürger gegen dieses unterstellte Image wehren und an die Vernunft aller appellieren, findet das unsere volle Unterstützung.“

Versammlungsbehörde muss sorgfältig zu prüfen

Wurlitzer mahnt daneben die Versammlungsbehörde, sorgfältig zu prüfen, ob und wie der angemeldete Aufzug so abgehalten werden kann, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung gewahrt bleibt. „Es ist beschämend, dass der Oberbürgermeister einem sog. ‚linken Bündnis‘ linke Argumente entgegenschleudern muss, um den Rassismus-Vorwurf zu entkräften. So erwähnt er Gedenkmärsche auf den Spuren einstige KZ-Häftlinge, 17 verlegte Stolpersteine zu Ehren vertriebener jüdischer Mitbürger und internationale Fußballturniere. Das zeigt deutlich: Linksextremismus ist kein ‚aufgebauschtes Problem‘, sondern muss bekämpft werden.

Aber den entsprechenden AfD-Antrag haben die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und Linken im Sächsischen Landtag schon im März 2015 abgelehnt“. (BS)

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