Identitäre Bewegung: Auftauchen und Aktiv werden

Für „schlimmere Attacken“ habe man vorgesorgt

Ulm – Jedes Jahr am Schwörmontag versammelt sich ganz Ulm in der Badehose zum Nabada, – zum gemeinsamen „Hinunterbaden“ – in der Donau. An keinem anderen Tag wird man das gemütliche Universitätsstädtchen so belebt und seine Einwohner so ausgelassen feiernd vorfinden. Die Identitäre Bewegung Schwaben brachte auf einem, die Donau überspannenden Drahtseil ihr Banner an. Wie immer eine friedliche Demonstration.

Schwörmontag ist ein traditionelles Ulmer Volksfest, das jedes Jahr am vorletzten Montag im Juli begangen wird. Am Nachmittag des Schwörmontags findet das Nabada (schwäbisch für „Hinunterbaden“) statt, das in einer  Art Karneval auf der Donau begangen wird. Neben offiziellen Themenbooten nehmen auch so genannte freie oder wilde „Nabader“ in Booten und Flößen teil.

Aus der „Herrschaft der Gemütlichkeit“ auftauchen

Dieses Spektakel wurde von der Identitären Bewegung (IB) Schwaben trotz des schlechten Wetters natürlich nicht ignoriert: Mit einem Klettergurt ausgestattet, hangelte sich ein Aktivist entlang eines, über die Donau gespannten Stahlseils und brachte dort über den Köpfen der Badegäste ein Banner mit der Aufschrift ‚Auftauchen und aktiv werden‘ an.

IB Aktivist spannt Banner über die Donau (Bild: IB)

Denn das ist es, was der mündige Bürger nun tun muss, so die IB. „Er sollte sich fragen, wie lange seine Sauerstoffflasche reicht, während er im trüben Gewässer der Meinungsdiktatur langsam, aber stetig hinabsinkt. Er muss sich fragen, ob er nicht einen Blick jenseits der Wasseroberfläche riskieren und aus der „Herrschaft der Gemütlichkeit“ auftauchen möchte“.

Den meisten sind die Zusammenhänge bewusst

Die IB zeigt sich überzeugt davon, dass es den meisten bewusst wird sein, dass es sehr wohl einen Zusammenhang zwischen den verstärkten Sicherheitsvorkehrungen dieser und anderer Großveranstaltungen und der andauernden, unkontrollierten Grenzöffnung gibt. Auch stimme die Mehrheit trotz der Beteuerungen diverser Politiker darin überein, dass es offensichtlich eine materiell wie auch kulturell limitierte Aufnahmefähigkeit der europäischen Länder gibt. Dennoch werde geschwiegen, da Repressionen durch neue Meinungsgesetze oder aus dem sozialen Umfeld befürchtet werden.

Identitäre Bewegung Schwaben beim Nabada (Bild: IB)

Trotzdem könne jeder einen Beitrag dazu leisten, das öffentliche Meinungsspektrum zu erweitern, indem man zum Beispiel die alternative Berichterstattung oder patriotische Bewegungen mit einer Spende unterstützt. „Und für diejenigen, welche nicht ohne den Nervenkitzel eines Drahtseilaktes auskommen wollen, findet sich sicherlich ein Plätzchen bei unseren Aktionen!“, so die IB auf Facebook.

Für „schlimmere Attacken“ habe man vorgesorgt

Die meist friedliche Feiere im Schwäbischen wurde dennoch von einigen Alkoholexzessen mit Schlägereien und sexuellen Übergriffen überschattet. Nach den „Krawallen von Schorndorf“ –  so die schwammige Beschreibung der Südwest Presse für die schweren Ausschreitungen und sexuellen Übergriffe durch junge Immigranten und Asylbewerber beim dortigen Straßenfest (JouWatch berichtete) – haben die Sicherheitskräfte der Stadt nochmals über die Sicherheitskonzepte gesprochen. Für „schlimmere Attacken“ habe man vorgesorgt. (BS)

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