„Herr Innensenator, warum wird die Al-Nur-Moschee nicht geschlossen?“

Munter wird in der Al-Nur-Moschee weiter gehetzt - mit Billigung des Innensenator Andreas Geisel (SPD) (Bild: Collage)

Seit zwei Jahren und drei Monaten prüft die Berliner Innenverwaltung einen Antrag der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Neukölln, die Al-Nur Moschee in Berlin-Neukölln zu schließen. Auslöser für den Antrag war, dass diese Moschee als Zentrum „fundamentalistischer und gewaltbereiter Salafisten“ gilt. Wiederholt ist sie durch Auftritte von Hetzpredigern in die Schlagzeilen geraten.

Die Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln, betrieben vom „Verein Islamische Gemeinschaft Berlin e. V.“, sollte laut Antrag der Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln  bereits 2015 verboten werden. Immer wieder predigten in den Räumen sogenannte „Hassprediger“ und verkündigten den wahren und authentischen Islam. So forderte Imam Abdel Moez al-Eila in seiner Predigt – korankonform- die permanente sexuelle Verfügbarkeit der Frau. Sein Kollege Abdallah Khalid Ismail (alias Abu Bilal) legte sich bei Allah in Zeug und bat, er möge die „zionistischen Juden“ töten und zwar einen nach dem anderen.

Standhafte Verweigerung einer Antwort

Die jetzige Bezirksbürgermeisterin und Nachfolgerin von Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) –  Franziska Giffey (SPD) – damals noch Stadträtin – schickte Ende Februar 2015 einen Brief an den damalige Innensenator Frank Henkel (CDU), mit der Bitte, den Verein „Islamische Gemeinschaft Berlin“, der die Al-Nur-Moschee betreibt, zu verbieten. Eine Antwort bekam sie nie.

Al-Nur-Moschee in Berlin Neukölln (Bild: Kampagnenbild Petition)

Auch wiederholte Nachfragen nach dem Ergebnis dieser Prüfung, sowohl bei Henkel, als auch dem seit Dezember 2016 amtierende Nachfolger Andreas Geisel (SPD) blieben ohne Erfolg. Beide Politiker verweigern laut der Berliner Zeitung (B.Z.) standhaft eine Antwort. Wie die B.Z. erfuhr, war der Sachbearbeiter, der den Fall „Al-Nur“ übernehmen sollte, dauerhaft erkrankt und dann aus dem Dienst ausgeschieden. Einen Nachfolger gab es nicht, die Akte blieb offenbar unbearbeitet liegen.

Petition fordert Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) endlich seinen Job zu tun

Andreas Geisel (SPD) – Berliner Senator für Inneres und Sport (Bild: SenInnSport)

Dieses Schweigen sei angesichts der langen Zeit, die verstrichen ist, ein Skandal, da die Al Nur zum einen vom Verfassungsschutz unter der Rubrik „Islamismus/Islamischer Terrorismus“ gelistet ist und zum anderen weiterhin munter den wahren Islam predigen kann. Zudem sei laut BZ unbekannt, wem das Gebäude der Al Nur in der Neuköllner Haberstraße 3 gehört. Bis heute gebe es für die Moschee im Grundbuch nur eine „Eigentumsübertragungsvormerkung“.

Eine Internetpetition fordert den Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) auf, nun endlich die Anfragen seitens seiner Genossin, der Bürgermeisterin Franziska Giffey zu beantworten. Zudem solle er die Erkenntnisse darüber, welche fundamentalistischen und gewaltbereiten Salafisten in der Al-Nur Moschee ein- und ausgehen, öffentlich machen und schlussendlich die Schließung der Al-Nur Moschee endlich veranlassen. (BS)

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