Die extreme Kriminalität der „Flüchtlinge“…

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Die Polizei im Alltag (Foto: Pixabay)

…und warum wir der Kriminalstatistik trauen dürfen

Von Ines Laufer

Boris Palmer und der Faktenvernebler (*) des ARD-Staatsfernsehens

Es ging heiß her letzte Woche, zwischen dem grünen OB von Tübingen – Boris Palmer – und dem Moderator des ARD-Magazins „Monitor“ – Georg Restle.

Palmer hatte am Dienstag auf Facebook mit Rückblick auf mehrere sexualisierte Gewalttaten am Wochenende in SchorndorfBöblingen und Reutlingen – alle (!) begangen von Migranten bzw. Asylbewerbern – festgestellt: „Auffällig ist, dass die Gruppe der Zuwanderer (hier: Asylbewerber) überdurchschnittlich häufig an der Begehung von Straftaten beteiligt ist…Ich glaube, dass wir das zur Kenntnis nehmen müssen. Sonst können wir das Problem gar nicht lösen…“ Als Beleg verwies er auf hohe Beteiligung der Asylbewerber an verschiedenen Delikten und verlinkte die WebSeite des ARD-Faktenfinders.

Restle ging aufgrund seines Mangels an Fakten und sachlichen Gegenargumenten zum diffamierenden Frontalangriff über und bewarf Palmer mit einer Menge Verbalschmutz: Palmer bediene niederste fremdenfeindliche Instinkte, schließlich ginge es ihm nicht um Fakten. „Sie wollen offensichtlich ganz dicht ran ans fremdenfeindliche AfD-Wählervolk. Schaut man sich die Reaktionen auf Ihrem Facebook-Profil an, haben Sie das auch geschafft. Tief gewühlt haben Sie da im tiefbraunen Sumpf, der Ihnen jetzt – gleichermaßen faktenfrei – applaudiert.“

Nun ist und bleibt Restle der einzige Faktenfreie in dieser Runde, wie der geneigte Leser des gesamten Schlagabtausches unschwer erkennen wird, mehr noch – er entlarvt sich als veritabler Faktenvernebler.

Denn zwischen Diffamierungen, persönlichen Anwürfen und Palmers Verortung am rechten Rand geht es bei Restle immer wieder um die Relativierung der „Flüchtlings“-Kriminalität, die man nicht aufbauschen dürfe, um Zweifel an der Aussagekraft der Kriminalstatistik und den impliziten Hinweis, Deutsche seien – was sexualisierte Gewalt anginge – keinen Deut besser.

Für mich Grund genug, noch einmal einige Belege der extremen „Flüchtlings“-Kriminalität aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) aufzuzeigen und zu begründen, warum die in ihrer Aussagekraft eindeutig sind. Ich werde aufzeigen, warum Boris Palmer mit seinem Blick auf die PKS Recht hat – wobei ich bezweifle, dass ihm das tatsächliche Ausmaß der Gewalttätigkeit und Kriminalität der seit 2015 ins Land geströmten „Flüchtlinge“ bewusst ist, da auch er immer wieder nach Relativierungen greift.

Warum wir der Kriminalstatistik trauen können

„Ich bin der Auffassung, dass die Kriminalstatistik sehr klare Belege dafür liefert, dass Asylbewerber weit überproportional durch sexuelle Übergriffe auffallen.“ schreibt Boris Palmer an Restle.

Oh ja, diese Belege liefert die PKS (mit ihrer Tabelle 61, „Nichtdeutsche Tatverdächtige nach Anlass des Aufenthaltes) in der Tat! Und zwar in schockierender Eindeutigkeit. Man muss die Statistik nur richtig lesen und die Zahl der ermittelten Straftaten/Tatverdächtigen ins Verhältnis zur gesamten Gruppe (Deutsche, Ausländer, Asylbewerber etc.) setzen, wie im folgenden Schaubild (**) verdeutlicht:

Anhand dieses Bildes können wir für das Jahr 2016 genau erkennen, wieviel krimineller genau jene Asylbewerber (=“Flüchtlinge“*** ) waren, die sich in unserem Land aufhielten: Während bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung unter 1 Mio. Deutscher gerade einmal 34 Tatverdächtige (****) ermittelt wurden, waren es bei 1 Mio. Asylbewerber 285 – über acht Mal oder 700% mehr.

Die Asylbewerber waren also 700% krimineller bei diesem Delikt als Deutsche!

Was es für eine Gesellschaft bedeutet, wenn ihr wie im Fall der „Flüchtlinge“ eine zahlenmäßig überschaubare, aber hochkriminelle, gewalttätige Gruppe zugeführt wird, erkläre ich übrigens in meiner kleinen Parabel „Von Schafen und Wölfen im Schafspelz“.

Die Kriminalstatistik verrät uns aber noch mehr, z.B. welche Nationalitäten besonders kriminell auffällig waren (in der Tabelle 62, Straftaten und Staatsangehörigkeit nichtdeutscher Tatverdächtiger).

So hängten im letzten Jahr Afghanen, Iraker und Syrer bei den besonders das Sicherheitsgefühl von Frauen beeinträchtigenden Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sogar die hochkriminellen Nordafrikaner (Nafris) ab, wie in diesem Schaubild deutlich wird.

Die Gruppe der Afghanen, Iraker und Syrer war dabei nicht nur acht Mal krimineller als Deutsche, sondern auch knapp vier Mal krimineller als alle übrigen Ausländer (abzgl. der Nordafrikaner) und fast 25% krimineller als die Nordafrikaner (aus Marokko, Algerien und Tunesien).

Halt, halt! – kommt gleich ARD-Mann Restle um die Ecke, der an Palmer folgendes schrieb:

„Als Jurist habe ich mich jahrelang mit der Aussagekraft solcher Statistiken beschäftigt. Und auch wenn es mühsam ist: Diese Statistiken sagen viel über das Anzeigeverhalten der Bevölkerung und die Ermittlungstätigkeit der Polizei aus. Als realistisches Bild über die tatsächliche Kriminalität im Land taugen Sie allerdings nur bedingt.“

Nun ist mir ein innerer Vorbeimarsch, dem Herrn „Juristen“ zu attestieren, dass er offenbar weniger Ahnung von der Kriminalstatistik hat als er glaubt. Denn über das Anzeigeverhalten der Bevölkerung sagt sie beispielsweise überhaupt nichts aus! Das kann sie gar nicht, da sie naturgemäß nur die gemeldete und erfasste Kriminalität (das sogenannte kriminologische Hellfeld) beinhaltet! Erst mit Hilfe einer sogenannten Dunkelfeldanalyse kann eine Aussage zum Anzeigeverhalten getroffen werden, da sie sich auf jene Straftaten konzentriert, die zwar stattgefunden haben, aber nicht angezeigt/gemeldet wurden. Mit Hilfe dieser Analyse wird sichtbar, welcher Anteil der Starftaten zur Anzeige gebracht wurde.

So ergab zum Beispiel die Auswertung einer Dunkelfeldanalyse, dass alleine in NRW 71 Mal mehr schwere Körperverletzungen und 89 Mal mehr leichte Körperverletzungen verübt als angezeigt werden. Bei Vergewaltigungen wird im Bundesdurchschnitt nicht einmal jede fünfte zur Anzeige gebracht.

Was diese Fakten bedeuten, scheint Herrn Restle nicht einmal im Ansatz klar zu sein, denn die von ihm erwähnte Tatsache, dass die Kriminalstatistik die tatsächliche Kriminalität im Land nur bedingt abbilden kann (was sogar stimmt, da das Dunkelfeld noch hinzugerechnet werden muss), brächte er sonst wohl kaum unter dem Vorzeichen der Realtivierung an:

Denn das Wissen um das kriminologische Dunkelfeld macht uns erschreckend klar, dass die tatsächliche „Flüchtlings“-Kriminalität ein noch wesentlich drastischeres Ausmaß annimmt als in der PKS dargestellt.

So ist die Kriminalität der Deutschen natürlich ebenfalls höher – aber an den in den Schaubildern visualisierten prozentualen, z.T. exorbitanten Unterschieden im Kriminalitäts- und Gewaltverhalten – ändert sich nichts!

Restle hat mit seinem Verweis auf das „Anzeigeverhalten der Bevölkerung“vermutlich auch den sich hartnäckig haltenden, aber nirgends belegten Mythos, die Anzeigenbereitschaft gegenüber einem Ausländer sei wesentlich höher als gegenüber einem Deutschen im Hinterkopf.

Dazu ist folgendes anzumerken:

Im Gegensatz zur Dunkelfeldanalyse, die jene Straftaten darstellt, die tatsächlich erfolgt sind – jedoch einfach nicht angezeigt wurden – können bislang keine belastbaren Aussagen über die explizite Anzeigenbereitschaft der deutschen Bevölkerung gegenüber Ausländern gemacht werden.

Und zwar aus dem einfachen Grund, weil sie in dem notwendigen Umfang gar nicht unter realen Bedingungen untersucht wurde!

Es gibt wenige Studien, bei denen in einem relativ kleinen Rahmen sowohl Opfer als auch Zeugen befragt wurden, wie sich ihr Anzeigenverhalten verhielte, wenn die Täter vermutete Deutsche oder Ausländer wären. Der ermittelte Unterschied betrug dabei höchstens 15%.

Von einem wesentlich höheren Anzeigeverhalten der Deutschen gegenüber Ausländern (schon gar nicht gegenüber Asylbewerbern, da ein Täter das Opfer wohl kaum über seinen Aufenthaltsstatus informiert) kann also keine Rede sein. Die in den Befragungen ermittelte Differenz von 15% hat praktisch keinen Einfluss auf die massiven Diskrepanzen zwischen der Kriminalität von Deutschen und Ausländern bzw. Deutschen und Asylbewerbern.

Noch deutlicher wird dies im Hinblick auf Delikte, die ohne Anzeige ermittelt werden, wie z.B. Mord:

Ein Mordopfer kann – selbst wenn es wollte – seinen Peiniger gar nicht mehr anzeigen, sondern dieser wird eigenständig durch die Polizei ermittelt. Die Aufklärungsquote erreicht erfreulicherweise fast 100%.

Wenn also die Asylbewerber im letzten Jahr beim Delikt „Mord“ rund 1000% (!) krimineller waren als Deutsche, wie uns das Schaubild zeigt, so ist das die brutale Realität, die in der Bevölkerung und bei den politischen Verantwortlichen für nachhaltige Beunruhigung sorgen sollte – und nicht etwa das Ergebnis einer „erhöhten Anzeigebereitschaft“.

Fazit:

Die polizeiliche Kriminalstatistik gibt zwar nur einen Teil der tatsächlichen Kriminalität wieder (nämlich die gemeldete/erfasste Kriminalität), aber die prozentuale Verteilung von Gewalt und Kriminalität zwischen Deutschen und Asylbewerbern (=“Flüchtlingen“ ) ist eindeutig.

Die eklatanten Unterschiede der Kriminalität von Deutschen und Asylbewerbern sind harte Fakten.

Sie beschreiben die tatsächliche und täglich erlebbare enorme Mehrbelastung der Bevölkerung durch die Kriminalität der “Flüchtlinge” – insbesondere an extrem brutalen Gewalt- und sexualisierten Gewaltdelikten.

Es sind genau die Taten, die aufgrund ihrer extremen, überproportionalen Häufung für einen Anstieg der Besorgnis und Verunsicherung bei einem wachsenden Teil der Bevölkerung sorgen. Und zwar ganz zu Recht.

Sicher hat die Kriminalstatistik auch einige Schwachpunkte, wie z.B. die Verzerrung der Kriminalität der Deutschen zu ihren ungunsten, wie ich ab Seite 15 meiner ausführlichen Abhandlung zur extremen Flüchtlingskriminalität darlege, aber sie lassen bestenfalls Rückschlüsse auf eine noch größere Diskrepanz im Kriminalitätsverhalten von Deutschen und Asylbewerbern zu.

Auch die sogenannten Korrekturfaktoren – wie z.B. der soziale Status, Verteilung der Geschlechter/überwiegend Männer etc. – eignen sich keineswegs zur Relativierung der „Flüchtlings“-Kriminalität, im Gegenteil: In Kapitel C, ab Seite 33 meiner Abhandlung gehe ich ausführlich darauf ein, werde sie aber auch noch einmal zum Gegenstand eines nächsten Artikels machen.

Es gibt angesichts dieser Fakten für unsere Zukunft im Grunde nur zwei Möglichkeiten, für die wir uns entscheiden müssen:

Entweder wir kapitulieren und akzeptieren die – auch in Zukunft rasant weiter steigende – Verrohung und Gewalt der Gesellschaft. Oder wir setzen alle Hebel in Bewegung, um die konsequente Rückführung dieser kriminellen Menschengruppe durchzusetzen und den sozialen Frieden und die innere Sicherheit wiederherzustellen.

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(*) Vielen Dank an Hartmut Pilch für die treffende Wortkreation.

(**) Das Schaubild ist jeweils eine eigene Anfertigung auf Grundlage der ermittelten Tatverdächtigen der PKS und der Gesamtgröße der Gruppen (Zahlen vom Statistischen Bundesamt).

(***) „Flüchtlinge“ = Asylbewerber = Antragsteller, deren Verfahren noch nicht eröffnet oder abgeschlossen ist sowie abgelehnte, aber geduldete Asylbewerber (=Bezieher von Leistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz).

Ist das Asylverfahren abgeschlossen und endet mit der Anerkennung als „Flüchtling“ bzw. mit der Gewährung von subsidärem Schutz, werden die Personen im Fall krimineller Auffälligkeit nicht mehr als Asylbewerber erfasst, sondern „verschwinden“ in der Kategorie „sonstiger erlaubter Status“.

Daher ist es angesichts der weiterhin drastisch steigenden Zahl „anerkannter Flüchtlinge“ und subsidär Geschützter dringend erforderlich, dass das BKA in der PKS diese Gruppe künftig separat auflistet, denn deren Kriminalitätsentwicklung wird für die Öffentlichkeit von besonderem Interesse sein.

Nach Angaben der Welt ist diese Änderung für die PKS 2017 auch tatsächlich geplant:

„Auf Nachfrage der „Welt am Sonntag“ teilte das Bundeskriminalamt (BKA) mit, derzeit erfolge eine Änderung, „sodass zukünftig – für die PKS 2017 – auch die große Gruppe der nach dem Grundgesetz und der Genfer Konvention anerkannten Flüchtlinge in der PKS ausgewiesen werden kann“.

(****) Zum Begriff der „Tatverdächtigen“ sei bemerkt, dass es sich dabei nicht etwa um bloße, unfundierte Verdächtigungen handelt – wie oft behauptet – sondern um polizeilich gründlich ermittelte Tatbeteiligte, die dann der Justiz zur Anklageerhebung übergeben werden und die Fälle als gelöst ad acta gelegt werden.

Daher spiegeln sich die enormen Unterschiede der Kriminalität auch in der Verteilung der Strafgefangenen. So kamen 2016 z.B. in Baden Württemberg auf 100.000 Deutsche 41 verurteilte Täter und auf 100.000 Ausländer 201 verurteilte Straftäter – also mehr als fünf Mal so viele.

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