Jeder dritte Leipziger wurde bereits Opfer einer Straftat

Sicherheit in Leipzig (Bild: JouWatch)

Leipzig –  Angepöbelt, ausgeraubt, das Fahrrad gestohlen, das Auto beschädigt. Eine aktuelle Umfrage der Stadt Leipzig zur Sicherheit ergab, dass 2016 jeder dritte Leipziger bereits Opfer einer Straftat wurde. Die gefährdetste Gruppe: junge Frauen.

Die Stadt Leipzig führte 2016 eine Umfrage zur „Sicherheit in Leipzig“ durch. 600 Bürger im Alter zwischen 18 und 85 Jahren werden im Rahmen dieser Erhebung alle 5 Jahre befragt. Das Ergebnis werde als ergänzendes Messinstrument zur Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), die kein getreues Bild der Kriminalitätswirklichkeit abbilde, herangezogen. Mit dieser Bürgerbefragung sei Leipzig eine der wenigen Großstädte bundesweit, die solch eine Erhebung durchführen würden.

2016 wurde jeder dritte Leipziger Opfer einer Straftat

Die Auswertung der Daten ist erschreckend und lassen für die Zukunft Schlimmes erwarten. So wurde bereits 2016 jeder dritte Leipziger Opfer einer Straftat. Jeder Achte gab sogar an, in den vergangenen 12 Monaten mindestens zweimal Verbrechen zum Opfer gefallen zu sein.

Auf Platz zwei und drei des Straftatenrankings liegen mit 26 Prozent die Beschädigung bzw. Diebstahl von Fahrzeugen und mit 17 Prozent die eines Fahrrades.

33 Prozent der Befragten wurden Opfer von Pöbeleien und Beschimpfungen, die sie in der Öffentlichkeit ertragen mussten. 2011 lag die Rate noch bei 13 Prozent. Besonders betroffen hiervon seien junge Erwachsene, Studenten und Arbeitslose. Den Grund, weshalb diese Gruppe mehr betroffen sei, sehen die Forscher darin, dass jüngere Menschen sich häufiger und länger außerhalb der Wohnung aufhalten.

Rasante Zunahme bei Belästigung und räuberischen Delikten in öffentlichen Verkehrsmitteln

Insbesondere nahmen im benannten Untersuchungszeitraum Belästigungen und räuberische Delikte in öffentlichen Verkehrsmitteln zu. Jeder elfte Leipziger musste diese Erfahrung bereits machen. Die gefährdetste Gruppe hierbei: junge Frauen bis 29 Jahre, Diese werden mit 18 Prozent doppelt so häufig Opfer.

Auffallend: In der  84-seitigen Broschüre „Umfrage zur Sicherheit in Leipzig 2016“ wurde kein einziges Mal zur rasant angestiegenen Migrantenkriminalität Bezug genommen. Keine einzige Frage hierzu an die Leipziger, inwieweit ein Millionenheer von mehrheitlich muslimischen jungen Männern ihre Sicherheitswahrnehmung beeinflussen. (BS)

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