Multikultirechtsradikal

Kopftucheskalaltion (Symbolbild: JouWatch)

Es war mal wieder einer jener Freitagabende an der Chausseestraße, die die Berliner Polizisten nicht so schnell vergessen werden. Eigentlich ging es um einen 15jährigen, der einer 21jährigen das Kopftuch herunterriss. In kürzester Zeit eskalierte die Szene, so dass zwei Funkwagenbesatzungen auf einmal 80 wütenden Mitbürgern und Mitbürgerinnen gegenüberstanden. Die Beamten wurden unfreundlich ausgegrenzt und wurden aufgefordert, das offensichtlich angestammte Haus- und Kiezrecht der Bewohner und Bewohnerinnen der Gegend nicht zu stören.

Von Schlaglicht

Sie sprachen den Beamten einen Platzverweis aus. Oder war es andersrum?  Überall muss sich die Polizei einmischen…. Dann flogen ein paar Eier auf die angereisten Beamten, es folgten Flaschen und andere Wurfgeschosse. Als die Polizisten die Streithähne festnahmen, versuchten zwei Dutzend der Mitbürger und Mitbürgerinnen in Rage, den 17jährigen zu befreien. Am Ende gab es wegen des Kopftuchs fünf verletzte Polizisten, elf vorläufige Festnahmen. Die Mitbürger und Mitbürgerinnen wurden selbstverständlich abends noch entlassen, nachdem man endlich wusste, wo sie wohnen. Soviel zum Thema Rechtsstaat in Berlin.

In den Medien fand sich übrigens kein einziges Wort zur Herkunft der wenig braven Mitbürgerinnen und Mitbürger. Kritisch hinterfragt ohnehin kein Journalist mehr, was nicht politisch opportun ist im rot-rot-grünen Berlin. Vermutlich geht der Vorfall wegen des Kopftuchs jetzt in der Statistik bei den rechtsradikalen Übergriffen und Straftaten ein. Und das, obwohl kein einziger der Mitbürger und –innen in Rage keinen Migrationshintergrund hat. Das ist die neue Lesart. Deutschland ist vielfältig, was Straftäter angeht und einsilbig in den Erklärungen. Meistens waren es Nazis.

Es ist ähnlich wie bei dem Münchner Attentäter vom Olympiapark, dem Deutsch-Iraner David Sonboly (18), der vor einem Jahr aus Frust neun Menschen erschossen, mehrere verletzte und sich selbst tötete. Der, der eigentlich Ali hieß und wegen seines speziellen Migrationshintergrunds von türkischen Jugendlichen oft rassistisch als minderwertig beleidigt wurde, wollte München „cleanen“, von „Drogenkanaken“ befreien. Auch das gilt ganz offiziell als rechtsradikale Straftat.

Sind der Einfachkeit halber demnächst alle Straftaten, die migrationsbedingt bei uns stattfinden, rechtsextremistische Straftaten? So darf man sich bald nicht mehr wundern, wenn Libanesen mit Hitlerguss in Gerichtssälen erscheinen…oh, das hatten wir alles schon in Berlin, als es um die Libanesenclanfreunde eines umstrittenen Integrationsbambiträgers ging. Stimmt. Politisch korrekt vermerkt als rechtsradikale Äußerung.

Rechtsradikalität multikulturell gelebt – das ist der neue Trend im Merkel-Staat.

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