„IdA 1000“: Teures „Flüchtingsprojekt“ mit magerer Vermittlungsquote

"IdA 1000" - Goldgrube für die Immigrationsindustrie (Bild: Screenshot)

Bayern – Das Projekt „IdA 1000“ freut sich über eine magere, 30-prozentige Vermittlung der betreuten Asylbewerber an Unternehmen. Innerhalb 17 Monaten wurden für gerade einmal 1.295 mehrheitlich männliche, aus Afghanistan, Syrien, Nigeria und dem Sudan stammende Teilnehmer satte 11,3 Millionen Euro investiert.

„IdA 1000“ – „Integration durch Arbeit“. So der Name des Projektes, das sich an Asylbewerber und „Gleichgestellte“ richtet und zum Ziel hat, diese mit bayerischen Unternehmen, die „Flüchtlinge beschäftigen möchten“ zusammen zu bringen.

Magere Vermittlungsquote

Über das -von Februar 2016 bis Juni 2017- initiierte Projekt berichtet der Münchner Merkur in überschwänglicher Art und stimmt den Leser mit dem Positivbeispiel des syrischen Vorzeigemigrant Husein Sharif im Einleitungsteil des betreffenden Artikels schon mal ein. Das Projektergebnis indes rechtfertigt diesen Überschwang nicht.

So konnten im IdA-Projekt von 1.295 Teilnehmern gerade einmal 384 vermittelt werden, was einer Quote von rund 30 Prozent entspricht. Der Großteil der Teilnehmer – konkret 87 Prozent – seinen männlich und durchschnittlich 30 Jahre alt und stammen aus Afghanistan, Syrien, Nigeria und dem Irak. 392 Teilnehmer beendeten das Projekt vorzeitig, weil sie entweder in eine andere Maßnahme wechselten oder sie persönliche Gründe wie Umzug oder Mutterschutz dazu gezwungen haben -wobei die letzte Begründung bei einem fast 90-prozentigen Männeranteil eher selten zum Tragen gekommen sein dürfte. 21 Teilnehmer wurden abgeschoben oder die Abschiebung stand bevor, so Bertram Brossard, Hauptgeschäftsführer der vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V) gegenüber dem Münchner Merkur.

Superteures Projekt

Denn Brossard muss es wissen, da die vbw mit 2,6 Millionen Euro das knapp eineinhalbjährige Projekt zusammen mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, die 7,4 Millionen Euro hinein investierte, finanzierte. Das bayerische Sozialministerium gab noch 1,3 Millionen Euro dazu, so dass das, vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. durchgeführte Projekt satte 11,3 Millionen Euro für gerade einmal 1.295 Teilnehmer zur freien Verfügung hatte.

Der Erfolgsteilnehmer Sharif hat nun nach Abschluss des „IdA 1000“- Projektes einen Vertrag als Hilfskraft in der Tasche und kann sich Hoffnungen auf eine Ausbildung als Elektriker machen.

Und weil „IdA 1000“ angeblich so prima gelaufen ist, steht das Folgeprojekt „IdA 2.0“ ab September bereits in den Startlöchern und wird mit weiteren Millionenbeträgen die Immigrationsindustrie und ihre Nutznießer bedienen und versorgen. (BS)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...