Gott sei dank: Schorndorf kann relativiert werden!

Symbolfoto: JouWatch
Gewalt - Alltag in Deutschland (Symbolfoto: JouWatch)

Als am 11. September 2001 die Welt aus den Fugen geriet, weil Islam-Terroristen in einem „Handstreich“ über 3000 Menschen ermordeten, zeigten sich sämtliche Medien noch entsetzt, obwohl, laut Wikipedia „nur“ 19 Flugzeugentführer der islamistischen Terrororganisation al-Qaida dafür verantwortlich waren. Damals traute sich noch kein Journalist, dieses Ereignis zu relativieren, weil ja nur eine geringe Anzahl von Tätern darin verwickelt waren.

Mittlerweile sieht das etwas anders aus. Klar, hatte man übertrieben, als nach der „Schorndorfer Nacht“ die Zahl „1000“ in den sozialen Netzwerken und Medien die Runde machte. Und so ist man nun heilfroh, aufgrund der neuen Nachrichtenlage, die ganze schreckliche Angelegenheit relativieren zu können. Wir lesen dazu exemplarisch in der „FAZ„:

Nach den Berichten über Belästigungen und Ausschreitungen bei einem Volksfest in Schorndorf am vergangenen Wochenende haben Stadt und Polizei in einem Bericht und auf einer Pressekonferenz vorherige Aussagen und Berichte korrigiert. Nicht 1000, sondern 100 Jugendliche hätten randaliert…

Dann ist ja alles gut, oder? Noch besser natürlich, wenn auch ein paar Deutsche daran beteiligt gewesen wären:

…Dem Polizeibericht nach schritten die Beamten in der Nacht von Samstag auf Sonntag das erste Mal ein, als gegen 22 Uhr Flaschen gegen die Fassade des Schlosses geworfen wurden. Dabei traf ein 16-jähriger Deutscher einen 19 Jahre alten Syrer am Kopf, der leicht verletzt wurde. Wegen anhaltender Flaschenwürfe zogen die Beamten sich zurück, um Körperschutzausstattung anzuziehen und Verstärkung anzufordern.

Kurz nach 1 Uhr sollte ein 20 Jahre alter Deutscher wegen Körperverletzung festgenommen werden. Eine Gruppe von rund 100 Personen, überwiegend mit Migrationshintergrund, solidarisierte sich mit dem jungen Mann und versuchte, die Festnahme zu verhindern. Dabei warfen sie mit Flaschen und trafen mehrere Beamte, die Dank der Schutzkleidung unverletzt blieben. Von der Gruppe sei ein hohes Gewaltpotential ausgegangen, berichteten die Beamten später. Die Täter hätten im Schutz der Menge und der Dunkelheit agiert…

Nicht gesagt wird uns, ob es sich bei diesen Deutschen um Peter und Wolfgang, oder doch um Ali und Mohammed gehandelt hat. Mit solchen Details will man die Leser nicht belästigen.

Und die Journalisten sind heilfroh, dass nun auch der „Köln-Vergleich“ anfängt zu hinken:

…Des Weiteren gab es über das Festwochenende hinweg mehrere Fälle von sexueller Belästigung. Berichte über ein zweites Köln weißt die Polizei jedoch klar zurück. Die Ereignisse in Schorndorf seien „nicht mit ähnlichen Vorkommnissen in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland vergleichbar.“ Insgesamt wurden in diesem Jahr neun Fälle zur Anzeige gebracht, heißt es im Bericht. In drei Fällen ermittelt die Polizei wegen Nötigung, in vier Fällen wegen sexueller Belästigung gegen unbekannt und in zwei Fällen wurden die Täter bereits ermittelt. Es handelt sich in einem Fall um einen 20 Jahre alten Iraker, in dem anderen um drei Afghanen zwischen 17 und 18 Jahren…

NUR vier Fälle von sexueller Belästigung – oh wie ist das schön!

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