Ausländerkriminalität: Spiegel-Redakteur kommt in der Realität an

Straftäter mit Migrationshintergrund lachen sich schlapp über unsere Justiz (Symbolbild: JouWatch)

Spiegelredakteur Sven Böll wird gnadenlos von der Realität in Deutschlands eingeholt: Als Schöffe am Jugendgericht erlebt er, dass mehrheitlich junge Männer mit Migrationshintergrund, die die deutsche Justiz verhöhnen, milde bestraft werden. Deren Opfer indes erhalten kaum Hilfe. „Wir machen uns lächerlich“, so eine der späten Erkenntnisse aus dem Mainstream.

Ein junger Türke soll eine junge Frau vier Stunden lang vergewaltigt haben. Ein brandenburger Gericht spricht den Türken frei. Dieser sei dem Irrglauben erlegen, es handle sich um wilden Sex.

Vier junge Männer mit Migrationshintergrund vergewaltigen ein 14-jähriges Mädchen in kaum vorstellbarer Weise und legen danach das Opfer bei Minustemperaturen wie Müll in einem Hinterhof ab. Der Haupangeklagte musste für vier Jahre ins Gefängnis, der Rest der Vergewaltigergruppe erhielt Bewährungsstrafe. Das Opfer ist bis heute schwer traumatisiert.

In der Silvesternacht 2016/17 griff ein 19-jähriger Afghane eine junge Frau in Hamburg brutal an und missbrauchte sie sexuell. Er erhielt Bewährungsstrafe und wurde auf freien Fuß gesetzt.

Der 17-jährige Nikla P. wurde 2016 nach einem Konzertbesuch von Jugendlichen mit Migrationshintergrund gehetzt und zu Tode geprügelt. Für den Hauptangeklagten Walid S. gab es Freispruch.

„Der Rechtsstaat macht sich lächerlich“

Nur vier Beispiele, die es überregional in die Medien als sogenannte „Skandalurteile“ geschafft haben. Dass diese Art der Rechtssprechung gängige Praxis in deutschen Gerichtssälen, insbesondere beim Jugendgericht ist, mit dieser Realität wurde Sven Böll, Redakteur beim linkspolitisch orientierten Spiegel durch seine Tätigkeit als Jugendschöffe konfrontiert.

Er habe am Kriminalgericht in Moabit, dem größten Strafgericht Europas mit täglich bis zu 300 Hauptverhandlungen, erlebt, wie sich „der Rechtsstaat lächerlich macht“, Migranten ungestraft davonkommen und deren Opfer im Stich gelassen werden, so sein Fazit im Spiegel.  So gut wie nie würde eine Frau auf der Anklagebank sitzen. Es handle sich nahezu ausschließlich um junge Männer mit Migrationshintergrund. Von diesen seien mehr als ein Viertel jünger als 21 und hätten mehr Strafregistereinträge, als sie Lebensjahre zählen. Von Körperverletzung, sexuellem Missbrauch, räuberischer Erpressung – alles dabei, wobei die betreffenden Karrieren eine Steigerung aufweisen würden und von Mal zu mal brutaler würden.

Mit einem unguten Gefühl zurück gelassen

„Das kann doch nicht sein“, so Böll in seinem „Spiegel -Erlebnisbericht“, dass ein Migrant aus Nordafrika freigelassen wird, obwohl er wehrlose Menschen beraubt und belästigt habe. Der Migrant habe das Gericht bei seiner Altersangabe –„wie üblich unter Asylanten“, so Bölls Anmerkung, an der Nase herumgeführt um nach dem Jugendstrafrecht verurteilt zu werden.

Er sei nicht der Einzige im Gerichtssaal gewesen, der befürchtet habe, dass der Täter nach seiner Freilassung untertauche. Mit einem unguten Gefühl sei er –  und der Rechtsstaat – zurückgelassen worden und die Erkenntnis sei gereift, dass „wir uns ein Stück weit lächerlich gemacht haben. Der Mainstreamschreiberling scheint erkannt zu haben: „Am Ende scheitert hier auch unser Staat.“ Eine späte Einsicht. (BS)