Umgraben gegen „Rechts“

"Umgraben gegen Rechts" (Bild: Screenshot Facebook)

„Radeln gegen Rechts“,  „Stricken gegen Rechts“, „Gesicht zeigen! gegen Rechts“, „Tanzen gegen Rechts“ oder auch nur ganz simpel und einfach „Mut gegen Rechts“ – alles schon mal dagewesen. Ganz neu – und exklusiv nur im sächsischen Frankenberg: „Umgraben gegen Rechts“. Oder wie ein Oberbürgermeister sich komplett zum Deppen macht.

Im nigelnagelneuen Kreisverkehr der sächsischen Stadt Frankenberg wurde gar Grauenhaftes entdeckt. Die Bepflanzung in der Mitte sehe ja von unten betrachtet ganz nett aus. Aber aus der Luft offenbart sich der Wahnsinn: Es ist ein Hakenkreuz zu erkennen! Oberbürgermeister Thomas Firmenich (CDU) hat nun angekündigt, die Bepflanzung zu erneuern.

Umgraben gegen Rechts hatten wir noch nicht

Die AfD Sachsen ergötzt über die Ankündigung von Frankenbergs CDU-Oberbürgermeister Thomas Firmenich eine Kreuzungsbepflanzung zu erneuern, weil sie mehrere Bürger an ein Hakenkreuz erinnere. „Umgraben gegen Rechts hatten wir noch nicht, aber jeder macht sich lächerlich, so gut er kann“, amüsiert sich Generalsekretär Uwe Wurlitzer.

„Wer ein Schaufelrad aus Blumen, das an die Wassermühle am Klingbach erinnern sollte, als Swastika interpretiert, leidet schon unter einer gestörten Wahrnehmung. Diese Swastika aber prompt als Hakenkreuz zu interpretieren zeigt, welche Blüten die ideologische Umerziehung selbst in Sachsen schon treibt. Ärgerlich nur, dass der über ein Jahr dauernde Umbau des Kreisverkehrs schon 2,7 Millionen Euro Steuergeld verschlungen hat. Wegen des Wahrnehmungswahns Einzelner kommen jetzt nochmal Zeit und Geld auf die Bürger zu. “ (BS)

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