Kompletter Integrationssprachkurs durch die Prüfung gerasselt

"Geflüchtete" haben eine „ganz andere Idee vom Lernen“ (Symbolbild: JouWatch)

NRW/Duisburg – In einem Intergrationssprachkurs für „Geflüchtete“ ist die gesamte Klasse mit 21, mehrheitlich syrischstämmigen Schülern durch die Prüfung gerasselt. Hektisch wurde vom Bildungsträger nun Ursachenforschung betrieben und auch rasch Erklärungen für das Totalversagen jener, die zukünftig unsere Renten bezahlen und Deutschland einen noch nie dagewesenen Wohlstand bescheren sollen, gefunden.

Nach Abschluss eines 300-stündigen B2-Sprachkurses im Rahmen eines Integrationskurses legen die „Geflüchteten und Zuwanderer“ eine Prüfung ab, die nach Bestehen derselben nachweist, für bestimmte Arbeitsbereiche „sprachlich und fachlich“ qualifiziert zu sein. Grundaussagen komplexer Texte werden verstanden, eine Unterhaltung kann geführt und kürzere Texte verschriftlicht werden.

„Eine ganze neue Art von Lernenden“

In Duisburg rasselte nun eine B2 Kursklasse mit 21, mehrheitlich syrischstämmigen „Geflüchteten“ komplett durch die Prüfung, so die WAZ. Hoch schockiert betreiben die Verantwortlichen – damit sind jedoch nicht die syrischen Prüflinge gemeint – Ursachenforschung und kommen sodann auch schnell zu wenig erstaunlichen Erklärungen:

Schon von Anfang an habe die „Chemie“ zwischen den Syrern nicht gepasst. Zudem gebe es Schüler, die akzeptierten keine Frau als Lehrerin, auch ein Lehrer mit türkischen Wurzeln sei – ungeachtet seiner Qualität – zunächst abgelehnt worden, so der zuständige Projektleiter der Bildungsakademie Ruhr. Infolge des Konflikts seien manche Schüler dann nur unregelmäßig im Unterricht erschienen.

Eine „ganz andere Idee vom Lernen“

Beachtet werden müsse ebenfalls, dass etwa aus Syrien „eine ganze neue Art von Lernenden“ kommen würde. Diese hätten zwar eine hohe Motivation, seien aber auch sehr „fordernd“, wenn es um den Lehrer und den Unterricht gehe. Das habe mit dem Lernverständnis in den Herkunftsländern zu tun. Denn dort sei zunächst der Lehrer für den Erfolg seiner Schüler verantwortlich, so die Erklärung.

Und deshalb könne man nicht selten eine „ganz andere Idee vom Lernen“ feststellen: Dass zum Bestehen der Prüfung es notwendig ist, den Unterrichtsstoff zu lernen und regelmäßig im Unterricht zu erscheinen, das sei nicht jedem „Geflüchteten“ von Beginn an klar gewesen.

Und der Sprecher hatte einen süddeutschen Akzent

Selbstkritik aus der, durch Steuerzahlergeld finanzierten Asyl- und Immigationsindustrie – in diesem Fall die benannte Bildungsakademie Ruhr – ist durchaus zu vernehmen. Zwar liege das schlechte Abschneiden keinesfalls am Lehrpersonal, da es sich hierbei um erfahrene Lehrkräfte mit B2-Lehrzertifikaten handle.

Bei der betreffenden Telc-Prüfung – Telc steht für ein europäische Sprachzertifikat, das durch die gleichnamige gemeinnützige GmbH als Tochter des deutschen Volkshochschulverbandes über 70 Zertifikate in zehn Sprachen anbietet – gebe es in der Hörverstehen-Aufgabe einen Sprecher mit leicht süddeutschem Akzent. Das sei dann für Ausländer nicht so leicht zu verstehen. Und schlussendlich: Ja – die Prüfung sei ja auch nicht einfach. (BS)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...