Weitere Milliardenspritze von IWF an Griechenland

Chefin des IWF, Christine Lagarde (Bild: IWF; SM15 Press Conference: Managing Director Christine Lagarde; CC BY-NC-ND 2.0; siehe Link)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) will das bankrotte und hoch verschuldete Griechenland mit weiteren 1,6 Milliarden Euro unterstützen und knüpft diese „Hilfe“  an Bedingungen. Die USA drängen den IWF-Fonds indes zur Zurückhaltung.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat sich laut AFP „im Grundsatz“ zu einer Finanzspritze von 1,6 Milliarden Euro für Griechenland bereiterklärt. Die Hilfen würden aber nicht direkt ausgezahlt, so die Mitteilung des IWF-Verwaltungsrat nach einer Sitzung in Washington.

USA mahnen IWF zur Zurückhaltung in der Griechenland-Frage

Die Eurozone hatte Anfang Juli die Auszahlung einer neuen Hilfstranche an das hoch verschuldete Griechenland in Höhe von 8,5 Milliarden Euro abschließend beschlossen. Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), der die Darlehen an Griechenland überwacht, stimmte der dritten Hilfstranche zu.

Die Euro-Finanzminister hatten Mitte Juni nach einem monatelangem Hin und Her die Auszahlung weiterer Milliardenhilfen aus dem europäischen Rettungsprogramm für Griechenland beschlossen. Fast zwei Jahre nach dem Start des Hilfsprogramms erklärte schließlich auch der IWF seine Bereitschaft, sich mit einem eigenen Programm zu beteiligen.

Vor allem die USA als größter Anteilseigner des IWF haben den Fonds zur Zurückhaltung in der Griechenland-Frage gedrängt. In den Vereinigten Staaten wird die Unterstützung des Landes aus internationalen Mitteln äußerst kritisch gesehen.

Diesem Euro-Wahnsinn muss endlich ein Ende bereitet werden

Das hoch verschuldete Griechenland hängt seit 2010 am Tropf internationaler Geldgeber. Dazu erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel bereits im Juni:

„Der nächste Akt in der griechischen Tragödie beginnt. Was lange absehbar war, wird nun konkret. Die Rückzahlung der als Kredite ausgegebenen Hilfszahlungen an Griechenland kann nicht wie geplant erfolgen. Stundungen werden gefordert und vermutlich auch gewährt.

Letztlich sind die gesamten Verhandlungen darüber nichts, als bloße Augenwischerei. Griechenland ist zahlungsunfähig und zwar schon seit mindestens sieben Jahren. Seit 2010 wird die Insolvenz des Landes durch ökonomisch völlig unverantwortliche Zahlungen verschleppt. Nichts davon wird jemals zurückgezahlt werden.

Die privaten Gläubiger Griechenlands wurden ausbezahlt und nun müssen deutsche Steuerzahler und Sparer die Zeche bezahlen. Mit jedem Tag, den Griechenland auf diese Weise im Euro bleibt, wird weiteres Geld verbrannt.

Diesem Euro-Wahnsinn muss endlich ein Ende bereitet werden. Da Deutschland in allen Gremien von Eurogruppe bis EZB von den Schuldenstaaten überstimmt und finanziell weiter zur Ader gelassen wird, bleibt nur eine Möglichkeit: Deutschland muss so schnell wie möglich die gescheiterte Euro-Währungsunion verlassen.“ (BS)

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