Skandal! Männer finden noch immer junge und schlanke Frauen attraktiv

Moni, die Freundin von Wolfgang "Wolfi" H. - Foto: Pixabay

Daß Männer Schweine sind, ist in Deutschland eine Gewißheit, seit Alice Schwarzer zum ersten Mal gerülpst hat. Daß Frauen hingegen keine Schweine sind, steht fest, seit Sir Paul McCartney 20 Mio. britische Pfund an jene geldgeile Hinkeliese zahlen musste, die sich und ihr fehlendes Bein von ihm scheiden ließ. Nun der nächste Tiefschlag in der Erkenntnis: Eine Studie hat herausgefunden, daß und warum Männer am liebsten jungen und schlanken Frauen ein Rohr verlegen würden, wie das Lifestyle-Magazin „Harper´s Bazaar“ berichtet.

In einer Testreihe mit Bildkarten verschiedener weiblicher Körperformen entpuppte sich diejenige als der Hit bei den männlichen Probanden, die einen Frauenkörper mit einem BMI (Body Mass Index) des Werts 19 zeigte. BMI 19 ist typisch für das Untergewicht von Borderlinerinnen und wird ebenso typisch mit Jugendlichkeit assoziiert. In der Studie wurde auch herausgefunden, daß die Beliebtheit weiblicher Körperformen mit der Zunahme des BMI-Werts abnimmt. Das ist kein Wunder: „Du fette Sau“ wurde noch von keiner Frau als Kompliment verstanden, „mein zartes Rehlein“ hingegen schon. Allerdings: Ultraschlaue Feministinnen haben inzwischen herausgefunden, daß auch „mein zartes Rehlein“ nichts anderes als Sexismus ist, welcher als Kompliment verkleidet wurde. Ergo: Männer sind immer rohe und sexistische Schweine, egal was sie sagen.

Die Studie: Offensichtlich gibt es einen evolutionären Grund für die männlichen Präferenzen. Junge Leute werden generell als fitter angesehen und versprächen dadurch auch eine bessere Fortpflanzungsfähigkeit. Allerdings ist auch das altbekannt, besonders bei französischen Präsidentengattinnen, die gerne einmal jünger aussehen, als sie tatsächlich sind. Die ganze Feuchtigkeitscreme-Industrie lebt vom Jugendlichkeitswahn älterer Frauen, die den geschlechtlichen Machtverlust nicht verwinden können, welcher mit ihrer Alterung und dem Schwinden ihrer körperlichen Attraktivität unvermeidlich einhergeht.

Dabei gäbe es eine ganz einfache Lösung: Sie müssten sich an den Männern ein Beispiel nehmen und schuften bis sie eine Million beisammen haben. Die wiederum würden sie dann unbedingt mit einem jungen und schlanken Mann teilen wollen müssen. Man kennt das: Steinreiche Konzernchefinnen sind total scharf auf junge, knackige Müllmänner und wollen sie am liebsten vom Fleck weg heiraten. Die Zahl mysteriös vom Heck des Lasters verschwundener Müllmänner ist inzwischen Legion. Jedenfalls würde sich bestimmt ein junger und schlanker Mann finden, der Fettleibigkeit, Zellulitis und unverschämtes Geschwätz liebt. Oder der es zumindest behauptet. Lediglich mit dem Liebesbeweis würde es in einer solchen Konstellation ohne Viagra etwas schwierig. Eine Erektion lügt so wenig wie keine Erektion, was bei Mumus völlig anders ist. Es gibt Mumus, die lügen wie gedruckt. Man kennt das aus Pornofilmen, in denen momentangenagelte, junge Frauen lustvoll „Oh my God!“ stöhnen, während ein schwer Ambitionierter mit seinem Hintern in der Luft herumwackelt wie ein Moslem, der beim Gebet von einer Hornisse gestochen wurde – und die sich dabei – „Oh my God!“ –  die Fingernägel feilen. Das macht die Liebe junger Frauen zu alten Herren mit reichlich Kohle überhaupt erst möglich. Na gut, ein bißchen naiver Realitätsverlust seitens der alten Geldgeilisten ist natürlich auch vonnöten.

Professor John Speakman, der Leiter der sensationellen Studie: „“Was wir herausfinden wollten, war, ob unsere männliche Einschätzung der körperlichen Attraktivität von Frauen nach unabänderlichen, evolutionären Kriterien erfolgt, die in der Beurteilung von Fortpflanzungsfähigkeit und zukünftigen Überlebenschancen des Nachwuchses liegen.“

Ein weiterer Studienbeteiligter, Dr. Lobke Vaanholt pflichtet Speakman bei: „Obwohl die meisten Leute nicht davon überrascht sein dürften, daß extreme Schlankheit als besonders attraktiv empfunden wird, war es im Hinblick auf die fortgesetzte Idealisierung dieser weiblichen Körperform in Medien, Kultur und Mode ein wichtiger Fortschritt, nunmehr zu wissen, warum genau das so ist.“ (ME)

Die Studie bringt also einen gewaltigen Erkenntnissprung. Zwar sind noch immer Männer die Schweine, aber wenigstens wissen wir nun, warum. Die armen, armen Frauen … (ME)

 

 

 

 

 

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