Südtirol meldet doppelten Zustrom von „Flüchtlingen“

Unterstützung durch die Vorausgegangenen (Symbolbild: JouWatch)

Aus Südtirol kommen besorgniserregende Nachrichten. Südtirol sieht sich mit einem massiven Zustrom von „Flüchtlingen“ konfrontiert. Die Spannungen zwischen Italien und Österreich verschärfen sich. Caritas, einer der„Flüchtlingsgewinnler“, spricht von einer Verdoppelung des „Flüchtingsstroms“ und zeigt sich besorgt.

Allein im Juni kamen in Südtirol 25.000 „Flüchtlinge“, mehrheitlich aus Nigeria, Guinea, Elfenbeinküste und Bangladesch stammenden, an. Die Situation werde noch dadurch verschärft, so die katholische Presseagentur kathpress, dass  Deutschland wegen der Dublin-Regelung viele Personen zurückgeschickte. Dazu kämen Afghanen, denen Deutschland kein Asyl mehr gewährt, Italien jedoch weiterhin Asyl gibt, dazu.

Besonders in Bozen sei unterdessen die Unterkunftsfrage mehr als brisant, da viele „Flüchtlinge“ auf öffentlichen Plätzen kampieren.

Zugleich steigen die politischen Spannungen zwischen Österreich und Italien. Von einer Gefährdung der Beziehungen sei inzwischen die Rede. Österreichs Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) bemerkte zu den Entwicklungen: „Es zeigt sich, dass jetzt Handlungsbedarf besteht und die Situation Tag für Tag schwieriger wird. Ich habe immer gesagt, dass in Italien bald die Kapazitätsgrenze erreicht ist.“

In der Debatte um eine mögliche Schließung der Brennergrenze mitten in der Urlaubszeit waren zuletzt die Wogen hochgegangen. Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) hatte erklärt, man könne binnen 24 Stunden mit dem Bundesheer die Grenze abriegeln, sollte Italien Immigranten weiterschicken. Italien drohte Österreich mit einem EU-Verfahren. (BS)

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...