Pippi endgültig aus Taka-Tuka-Land vertrieben!

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Die Kultur wird - politisch korrekt - zerstört (Foto: Collage)

In den schwedischen Büchereien der Gemeinde Botkyrka nahe Stockholm wird aufgeräumt: Die alten „Pippi Langstrumpf im Taka-Tuka-Land“ Versionen fliegen aus den Regalen.

Für die Bibliotheken ein völlig „normaler Vorgang“. Die Exemplare seien verschlissen, überholt oder einfach lange nicht mehr ausgeliehen worden. So wolle man Platz in den Regalen schaffen.

In einer Pressemitteilung geben sie aber zu, dass es bei dieser „Bücherverbrennung“ mehr um den Inhalt der bei Generationen beliebten Kinderbuches ist.

„Die Büchereien haben die Ausgaben wegen ihres „rassistischen“ Inhalts ausgesondert und sie mit einer überarbeiteten Version ersetzt,“ heißt es da.

Ab jetzt gibt es in Taka-Tuka-Land politisch korrekt keinen “Negerkönig“ sondern einen „Südseekönig“.

Nun steht der Vorwurf im Raum, die Bücher seien verbrannt worden. Die Leiterin des Projekts „Schluss mit Negerkönig & Co“ windet sich bei einer Anfrage dazu bei ihrer Antwort: „Alle aussortierten Bücher werden je nach Zustand entweder verkauft oder recycelt. Wie das geschieht, weiß ich nicht“, so Anja Dahlstedt aalglatt.

In den USA hat es inzwischen auch Huckleberry Finn erwischt: Eine Schule in Virginia verbannte seine Abenteuer wegen „rassistischer Verunglimpfung“. Auch der 1960 erschienene Roman „Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee darf hier nicht mehr gelesen werden: rassistisch und öbszön lautet hier die Begründung.(MS)

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