»Europa muss sich entscheiden, ob es leben oder verschwinden will!«

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Bild: Knesset Pressefoto)

Bei seinem aktuellen Staatsbesuch in Budapest sind sich Benjamin Netanjahu und der ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban in ihrer Kritik an der EU, insbesondere in Hinblick auf die fatale „Flüchtlingspolitik“ einig. Europa müsse sich zudem „entscheiden, ob es leben und florieren will – oder ob es schrumpfen und verschwinden will“.

Viktor Orban und Benjamin Netanjahu scheinen sich in ihren Einschätzungen einig. Selbst die ungarische Kampagne gegen George Soros (JouWatch berichtete), die  unter anderem auch von israelischen Medien als angeblich antisemitisch gebrandmarkt wurde,  hatte Netanjahu mit keinem Wort kritisiert.

Europa muss sich „entscheiden, ob es leben und florieren will – oder ob es schrumpfen und verschwinden will“.

So beklagt Netanjahu bei seinem Besuch in Budapest, dass die EU die einzige Vereinigung von Ländern weltweit sei, die ihre Beziehung mit Israel an politische Bedingungen knüpfe. Denn, so das Nachrichtenportal Ynet, die EU mache die Kooperation mit Israel vom Erfolg israelischer Friedensgespräche mit den Palästinensern abhängig.

Weitere Aussagen des israelischen Ministerpräsidenten seinen angeblich in einer vertraulichen Runde getroffen worden und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt gewesen. Es wurde berichtete, dass ein Mikrophon in dem abgeschlossenen Raum „zufällig“ eingeschaltet geblieben war und so Netanjahus Worte wegen einer Mikrofonpanne übertragen worden seien. So bemerkte dieser laut der Zeitung Haaretz:

„Europa gefährdet seine eigene Entwicklung, in dem es seine Beziehung zu Israel in Gefahr bringt wegen dieses verrückten Versuchs, Bedingungen zu schaffen“, so Netanjahus Sichtweise. Außerdem müsse Europa „sich entscheiden, ob es leben und florieren will – oder ob es schrumpfen und verschwinden will“.

Israel ist die wichtigste Verteidigungslinie Europas

Netanjahu der sich in Budapest auch mit den Regierungschefs Polens, Tschechiens und der Slowakei traf, stellte fest, dass die Vertreter der sogenannten Visegrád-Gruppe  „die Positionen Israels innerhalb Europas regelmäßig verteidigt“ hätten. Israel sei die „einzige Demokratie im Nahen Osten“ und könne Europa viel bieten – unter anderem in Sicherheitsfragen und bei technologischem Know-how. Die EU solle damit aufhören, Israel zu kritisieren.

Mehrmals schon machte Netanjahu klar, dass Israel „die wichtigste Verteidigungslinie Europas“ in den nah-östlichen Krisenregion sei. Falle diese Linie, dann werde sich die Flüchtlingskrise für Europa noch einmal dramatisch verschärfen, so seine Warnung.  Ohne Israel würde der westliche Nahe Osten zusammenbrechen, und es würden noch einmal 100 Millionen Menschen zu denen, die bereits im Sog des islamistischen Mahlstroms stecken, hinzukommen. Zweifellos würden viele von ihnen nach Europa und dort vor allem nach Deutschland immigrieren. Indem es sich selbst verteidigt, schütze Israel deswegen zugleich Europa. (BS)

Naftali Bennett, israelischer Bildungsminister und im israelischen Sicherheitskambinett  vertreten, zeigt, dass Europas Kampf für die Demokratie und Sicherheit in Israel beginnt.:

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