Schulklassen dürfen weiterhin Ditib-Moscheen besuchen – Landesregierung sieht keinen Handlungsbedarf

Protzneubau einer Ditib-Moschee in Deggendorf (Bild: JouWatch)

Rheinland-Pfalz – In den vergangenen Jahren besuchten Schulklassen im Zuge des Unterrichts immer wieder Moscheegemeinden, die dem umstrittenen Verband Ditib angehören. Auf Anfrage der AfD-Fraktion teilte die ampelregierte Landesregierung mit, dass derzeit keine Pläne bestünden, Besuche von Schulklassen in Ditib-Moscheegemeinden zu untersagen.

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V. (DİTİB) ist ein bundesweiter agierender Dachverband für die „Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten“ der ihr angeschlossenen türkisch-islamischen Moscheegemeinden in Deutschland. Anders ausgedrückt islamisiert der verlängerte Arm des türkischen Despoten Erdogan bereits seit Jahrzehnten Deutschland und hat seine islamischen Funktionäre in politisch und medialen Schlüsselpositionen platziert. Die Turkologin Ursula Spuler-Stegemann bemerkte hierzu, dass es sonderbar sei, dass die DİTİB so viele Moscheen hierzulande „nach Kriegsherrn wie dem Konstantinopel-Eroberer Mehmed II. benenne.

Darüber hinaus ist ebenfalls seit Jahren bekannt, dass die über die Türkei bezahlten Imame als geistliche Oberhäupter verpflichtet sind, alle vier Monate einen detaillierten Bericht über das Innenleben der türkischen Gemeinden zu schreiben. Die Spitzeltätigkeiten des türkischen Geheimdienstes brachte dann das Focus-Magazin dieses Jahr als einer der ersten wieder auf den medialen Schirm.

Ditib pflanzt an staatlichen Schulen Erdogans und Allahs Ideologien in die Kinderköpfe

Mit dieser Organisation schloss die  Freie und Hansestadt Hamburg als erstes Bundesland im Rahmen seines Völkerrechtssubjektes einen Staatsvertrag. Seither kann die Ditib in staatlichen Schulen über den islamischen Religionsunterricht Erdogans und Allahs Ideologien in Deutschland in die Hirne von jungen muslimischen Kindern pflanzen.

In Nordrhein-Westfalen kann man, wie JouWatch berichtete, trotzdem nicht genug vom Islam und seinen Funktionären bekommen. Die neue schwarz-gelbe Regierung kündigte an, den Islamunterricht an staatlichen Schulen in NRW noch weiter ausweiten zu wollen. An der Zusammenarbeit mit der Ditib wolle man, bis auf ein Lippenbekenntnis das man den strammen erdogantreuen Moslems abverlangen wolle, nichts ändern.

SPD, Grüne und FDP streben in Rheinland-Pfalz unter anderem mit der Ditib Staatsvertrag an

Im ampelregierten Rheinland-Pfalz wird wahnwitziger Weise aktuell mit fünf islamischen Verbänden über einen Staatsvertrag verhandelt. SPD, Grüne und die sich anbiedernde FDP liegen derzeit „keine Erkenntnisse in Rheinland-Pfalz vor, die einer Zusammenarbeit entgegenstünden“, so der öffentlich-rechtliche Sender SWR.

Der bildungspolitischer Sprecher der rheinland-pfälzischen AfD-Fraktion, Joachim Paul bemerkt in einer Pressemitteilung hierzu:

Erster stellvertretender Fraktionsvorsitzender der rheinland-pfälzischen AfD, Joachim Paul (AfD) (Bild: AfD)

Die jüngsten Ereignisse in Deutschland und in der Türkei zeigen, dass Ditib vom Erdogan-Regime abhängig ist, in seinem Sinne islamistische Propaganda betreibt und Andersdenkende ausspäht. Ditib-Imame sind in erste Linie politische Funktionäre, die eine Weltanschauung vertreten, die einer erfolgreichen Integration in unserem Land im Wege steht. Vor diesem Hintergrund ist es nicht hinnehmbar, dass Schulklassen Einrichtungen dieser Organisation besuchen und ein möglicherweise fragwürdiges Bild des Islams und der politischen Situation in der Erdogan-Türkei vermittelt bekommen.

„Es ist an der Zeit, dass die Landesregierung hier strenge Regeln erlässt“, so Paul weiter. Die  Ditib sei kein verlässlicher Partner, erst recht nicht für Schulen. „Ditib ist verfassungsfeindlich, ein Verbot der Organisation ist zu prüfen. Die AfD-Fraktion wird weiterhin den Machtausbau und die Politik Ditibs thematisieren und hat zu diesem Zweck eine Große Anfrage bei der Landesregierung eingereicht“. (BS)

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