Facebook sperrte weltweit zahlreiche katholische Webseiten

Facebook-Sperre zahlreicher katholischer Webseiten (Bild: Screenshot)

Facebook hat ohne Begründung eine große Anzahl von populären katholischen Fan-Websites gesperrt, die zum Teil viele Millionen Likes hatten. Heimlich und leise und ohne jegliche Begründung hob Facebook die Sperre wieder auf.

Facebook hatte, wie „ChurchPOP“ berichtete, ohne jegliche Begründung eine große Anzahl von populären katholischen Fan-Websites gesperrt. Darunter befinden sich laut dem Magazin unter anderem Father Rocky (3,5 Millionen Likes), Papa Francisco Brasil (3,8 Millionen Likes), Catholic and Proud (6 Millionen Likes), Jesus and Mary (1,7 Millionen Likes), Holy Mary Mother of God (200.000 Likes).

Carlos Renê, der Eigentümer von „Papa Francisco Brasil page“, erklärte gegenüber ChurchPOP, dass er über Rechtsanwälte versuchen wollte, Facebook dazu zu bringen, die Seiten wieder freizuschalten. Auch die katholische News-Agentur ACI Digital berichtet von Sperren von einigen katholischen Pages.

Inzwischen jedoch seien sämtliche dieser Seiten durch Facebook wieder freigeschaltet. Auch hierzu gab es seitens des Social-Media-Giganten keinerlei Erklärung. Die Betreiber der betroffenen Seiten entdeckten einfach, dass ihre Seiten wieder online standen. Unklar sei, so ChurchPOP, inwieweit die Bemühungen von Rechtsanwälten Einfluss auf die Wiederfreischaltung hatten.

In jüngster Zeit zensierte Facebook verstärkt Einträge von kritischen Christen. So Anfang Juli als Facebook eine kritische „Ehe für alle“-Karikatur der „Junge Freiheit“ (JF) gelöscht hatte und den Chefredakteur der Zeitung  für drei Tage sperrte. Laut Facebook habe die Karikatur gegen die „Gemeinschaftsstandards“ verstoßen. Der christliche Bloggerin Elizabeth Johnston sperrte Facebook das Konto, weil sie Bibelzitate veröffentlichte, die Homosexualität verurteilen. (BS)

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