Geschenkte Menschen lösen kontroverse Impfpflicht-Debatte aus

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"Mutti, Mutti, er hat überhaupt nicht gebohrt" (Foto: Durch JPC-PROD/ Shutterstock)

Wie JouWatch bereits berichtete, verdanken wir Merkels Gästen die Rückkehr von etwa 50 Infektionskrankheiten, die die moderne Medizin hier bereits besiegt hatte und die zum Teil hochansteckend und lebensgefährlich sein können, wenn die Betroffenen nicht zuvor geimpft wurden. In Frankreich müssen Eltern ihre Kinder jetzt gegen elf Krankheiten impfen lassen. Das kündigte der neue Premierminister Edouard Philippe in einer Rede vor der Nationalversammlung an. Bislang waren in Frankreich nur Impfungen gegen Diphterie, Tetanus und Kinderlähmung Pflicht. Nun kommen Masern, Mumps, Röteln, Meningokokken, Pneumokokken, Keuchhusten, Hepatitis B und Haemophilus Influenza B hinzu. Andernfalls können die Kinder vom Besuch von Kitas und Schulen ausgeschlossen werden.

Derzeit erlebt Deutschland den schlimmsten Masern-Ausbruch seit Jahren, warum will keiner wissen, doch die lahmen Volkszertreter scheuen sich noch vor staatlichem Druck. Dabei zeigt u.a. der jüngste Masern-Ausbruch in NRW, wie nötig Impfungen sind.

Von Verena B.

Allein in Duisburg sind seit Jahresanfang 321 Menschen an Masern erkrankt, im Vorjahr kein einziger. Der Schwerpunkt liegt in Wohngebieten, in denen vor allem „Rotationseuropäer“ (Zigeuner aus Bulgarien und Rumänen) leben, die gekommen sind, um zu bleiben. In Duisburg sind aber nicht die „Flüchtlinge“ schuld, sondern die „Zuwanderer“.

Aber auch in Köln, Bonn, Düsseldorf und Wesel wurden Masernfälle gemeldet. Masern sind weltweit verbreitet und gehören zu den häufigsten Virus-Infektionskrankheiten in Entwicklungsländern, zu denen auch Deutschland bald zählen wird, wenn das hier so weiter geht. In Deutschland sind Masern seit 2001 meldepflichtig, eine Impfpflicht gibt es jedoch nicht. Das soll sich jetzt ändern oder auch nicht. In Essen starb im Mai eine junge Mutter an Masern, weil sie nicht geimpft war.

Die Flüchtlingspolitiker müssen handeln – aber bitte erst, wenn die Seuche bereits ausgebrochen ist!

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) steht einer Impfpflicht, wie sie Frankreich eingeführt hat, allerdings skeptisch gegenüber. Laumann mault: „Wir brauchen eine Impfpflicht! Allerdings sind die rechtlichen Hürden hierfür in Deutschland hoch. Bislang wäre eine Impfpflicht wohl nur im Seuchenfall möglich. Und wir müssen vor allem auf Aufklärung setzen.“ Dann führen wie eben die Impfflicht erst ein, wenn die Seuche schon unzählige Menschen hinweggerafft hat! Das schafft Platz für weitere Neubürger!

Dann stellt sich laut Lau-Mann mit Blick auf den liberalen Koalitionspartner FDP die Frage, inwieweit die Impfpflicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Die neuerdings teilweise am rechten Rand herumfischende FDP hatte auf ihrem Bundesparteitag im Frühjahr die Forderung nach einer Einführung der Impfpflicht beschlossen. „Vor allem ist es jetzt erst mal wichtig, praktikable Lösungen zu finden. Bundesgesundheitsminister Gröhe (CDU) hat mit der Meldepflicht für Kitas schon mal einen ganz wichtigen Schritt gemacht: Kitas müssen dem Gesundheitsamt Eltern melden, die bei der Aufnahme ihres Kindes in der Kita keine ‚Impfberatung‘ nachweisen können“, sagte Laumann. Toll!

Frank Bergemann, Chef der Krankenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein, plädiert für Freiwilligkeit und Aufklärung ohne staatliche Eingriffe.

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Wer sind die militanten Impfgegner?

Es gibt drei Sorten: Zuwanderer, in deren Heimat das Impfen nicht verbreitet ist, wie in Rumänien und Bulgarien, dann gibt es jene, die in der Kindheit nur einmal geimpft wurden. Für Masern etwa empfiehlt die Ständige Impfkommission aber zwei Impfungen. Und dann gibt es die die militanten Gegner, die Impfungen für schädlicher halten als die Krankheit selbst.

Das Bonner Gesundheitsamt berichtet, dass Kinder notfalls in den Kitas nachgeimpft werden sollen. „Impfverweigerung ist in Bonner Kitas kein Thema“, sagt Sabine Kieth, Ärztin im Bonner Gesundheitsamt, Abteilung Infektionskrankheiten. „Die hohe Impfquote in der Region verhindert, dass ein Krankheitsfall Folgeerscheinungen auslöst. Bei der Anmeldung eines Kindes in einer Betreuungseinrichtung müssen die Eltern das das Impfbuch vorlegen. Die meisten Kinder verfügen über die Grundimpfungen. Bei der Einschulung muss das Impfbuch auch vorgelegt werden. „Auch wenn es zum Ausbruch einer Infektionskrankheit kommt, werden die Ausweise kontrolliert. Eventuell wird nachgeimpft.“ Warum in Flüchtlingsheimen, Schulen und Kitas so viele merkwürdige Krankheiten auftreten wie z.B. seinerzeit an mehreren Bonner Schulen die afrikanische Kopfpilz-Erkrankung, bei der man ggf. auf Nimmerwiedersehen sein gesamtes Kopfhaar verlieren kann, bleibt ein Rätsel.

Nach einer Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung leben in einigen Regionen Baden-Württembergs und Bayerns besonders viele Impfmuffel.

Fazit:

Hier haben wir also wieder mal ein Problem, das wir ohne Massenzuwanderung nicht hätten, aber wenn man keine Probleme hat, dann schafft man sich welche, und wenn man nicht mehr weiter weiß, dann gründet man den Arbeitskreis (oder Runden Tisch usw.). Auch dieses Problem werden wir lösen! Es gibt einfach viel zu viel Arbeit („Herausforderungen“), also lassen wir sie liegen! Jetzt sind bald Bundestagswahlen, und da haben wir wahrlich Wichtigeres zu tun!

Quelle

 

 

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