Ein Hoffnungsschimmer bei den Umfragen: AfD wieder drittstärkste Partei

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So muss es sein: Eine Lkw-Ladung voll AfD-Politiker auf den Weg in den Bundestag (Foto: JouWatch)

Es ist zwar so, dass die Wurzel allen Übels auch bei dieser Wahl nicht herausgerissen wird, aber in erster Linie geht es ja erst mal darum, nach Jahren des politischen Einheitsbreis endlich wieder eine vernünftige Opposition in den Bundestag zu hieven. Von daher ist diese neue Umfrage schon so etwas wie ein Hoffnungsschimmer:  

Im aktuellen INSA-Meinungstrend für „Bild“ halten CDU/CSU (36 Prozent), SPD (25 Prozent), Linke (9,5 Prozent) und Grüne (6,5 Prozent) ihre Ergebnisse aus der Vorwoche. Die FDP (8,5 Prozent) verliert einen halben Punkt, die AfD (10 Prozent) gewinnt einen halben Punkt. Die sonstigen Parteien kommen erneut auf 4,5 Prozent.

Eine Große Koalition aus Union und SPD kommt auf zusammen 61 Prozent. Die Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen bleibt die Alternative zur GroKo und kommt auf 51 Prozent. Ein Bahamas-Bündnis aus CDU/CSU, FDP und AfD kommt zwar auf 54,5 Prozent, wird von keiner Partei gewünscht.

Regierungskoalitionen mit der SPD als der führenden Partei – Rot-Rot-Grün mit zusammen 41 Prozent oder eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen mit zusammen 40 Prozent und verfehlen eine parlamentarische Mehrheit deutlich. INSA-Chef Hermann Binkert: „Angela Merkel kann sich aussuchen, ob sie die GroKo mit der SPD fortsetzt oder ob sie mit FDP und Grünen koaliert. Eine neue Regierungskoalition mit der alten Regierungschefin ist aktuell möglich.“

Für den INSA-Meinungstrend im Auftrag von „Bild“ wurden vom 14. bis zum 17. Juli 2017 insgesamt 2.026 Bürger befragt. (dts)

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