Deutsche Medien wundern sich: Trump immer noch im Amt

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Zwei Staatsmänner und die deutschen Medien jaulen (Foto: Twitter)

„Polen jubelt über Donald Trump“, „Macron lädt Trumps in den Eiffelturm ein“, oder „Slowenen lieben die Trumps am meisten“ könnten einige Schlagzeilen dieser Tage lauten, die Sie aber in deutschen Medien vergeblich suchen werden. Nun vermelden sie Trumps Unterstützung auf einem neuen Tiefstand.

Von Collin McMahon

Während Hamburg brennt und der Antifa-Mob ausländische Jounalisten jagt, derweil der Dow Jones von einem Hoch zum nächsten eilt, weissagen die deutschen Medien nimmermüde den bevorstehenden Niedergang des 45. U.S. Präsidenten.

Wenn Donald Trump in Warschau eine gefeierte Grundsatzrede hält, kann die deutschen Journaille nur einen Skandal um „Handshake-Gate“ herbeifabulieren. Wenn der neugewählte französische Hoffnungsträger Macron die Trumps im Sternelokal hofiert, können sich deutsche Medien nur drüber aufregen, dass der US-Präsident der französischen First Lady ein Kompliment macht.

Wenn der Trump-Sohn Donald Jr. seinen kompletten E-Mail-Verkehr mit einer russischen Anwältin veröffentlicht, um zu beweisen, dass absolut nichts Illegales oder Verwerfliches zwischen den beiden geschehen sei, wittern die Fake News Medien – mal wieder – das Ende des ihnen so verhassten 45. Präsidenten.

Und nun hat die Washington Post in Zusammenarbeit mit ABC News eine Umfrage veröffentlicht, nach der die Zustimmung des Präsidenten in der Bevölkerung auf 36% gefallen sei – wieder eine „peinliche“ Trump-Geschichte, die in der deutschen Presse dankbar und unkritisch wiederholt wird.

Keine Erwähnung findet dabei die Tatsache, dass die Washington Post/ABC Umfragen vor der Wahl im November einen Sieg Hillary Clintons mit 47 Prozent der Stimmen und 43 Prozent für Donald Trump verhergesagt hatten: „Trump ist schwer angeschlagen… er müsste eine breitere Wählerschaft erreichen, um eine Chance zu haben. Aber das ist jetzt unmöglich“, schrieb Stuart Rotherberg am 18.10.2016 in der Post.

Auch der hiesige Leser reibt sich verwundert die Augen, wenn angeblich 64 der deutschen Wähler mit Kanzlerin Merkel „zufrieden oder sehr zufrieden“ sind, wenn man selber doch gar keinen kennt, auf den diese Beschreibung zutrifft.  Woran liegt das, dass Umfragen manchmal so daneben liegen?

Rahem Kassam hat jetzt für Breitbart die Methodik der Washington Post/ABC Umfrage unter die Lupe genommen. Ausgeführt wurde die Umfrage von AbtAssociates, zu dessen Aufsichtsrat laut Kassam Bill Clinton und Barack Obama gehören. (Die Website spiegelt dies nicht wieder.)

Die Methode der zufällig gewählten Telefonnummer ist schon länger unter Beschuss, weil sie vielbeschäftigte, arbeitende Menschen oft auslässt und eher auf arbeitslosen und unterbeschäftigten Befragten beruht.

Laut Kassam bestand die Stichprobe der Studie aus 1.001 befragten Bürgern. 35% der Befragten waren Demokraten, 23% Republikaner und 35% unabhängige Wähler, die oft auch zu den Demokraten tendieren. 350 wurden auf Festnetz befragt (eher Ältere) und 651 auf Handy (eher Jüngere). Wenn 70% der Befragten zu den Demokraten tendierten und 2/3 eher jüngere Leute sind, so Kassam, müsse man sich über das Ergebnis nicht wundern.

Einen interessanter Kontrast liefert eine Studie unter Armeeveteranen, von denen 54% den Präsidenten unterstützen. 98% aller republikanischen Armeeveteranen unterstützen den Präsidenten. Wir fragen uns, wieviele Bundeswehrveteranen und -mitglieder wohl Ursula von der Leyen und Angela Merkel unterstützen.

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