Großbritannien: „Weg mit den alten weißen Akademikern!“

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Hier drehen die linksverdrehten, genderverrückten Studenten auch durch (Foto: Durch Ad Oculos/Shutterstock)

Das renommierte Kings College in London entfernt auf Druck der Studenten Portraits der Gründerväter, um Platz zu machen für eine „Galerie der Diversität“.

Von Marilla Slominski

Die Abbilder früherer Fakultätsmitarbeiter könnten „ethnische Minderheiten einschüchtern“, heißt es aus akademischen Kreisen.

Die Pläne, die berühmten und verdienten Akademiker von den Wänden zu nehmen, wurden vom Dekan Professor Patrick Leman enthüllt, dem es ebenso missfiel, dass am Institut für Psychiatrie, Psychologie und Neurowissenschaften überall „Büsten von bärtigen Männer aus den 20er Jahren“ herumstehen. Die Uni solle moderner und nicht so „abschreckend“ daherkommen, meint der „fortschrittliche“ Professor ohne Geschichtsbewusstsein.

1924 wurde das Institut erst als eine Krankenhausschule eingerichtet, gestiftet von dem britischen Psychiater und Neurologen Dr. Henry Maudsley und dem Neurologen Sir Frederick Mott. Es wird vermutet, dass ihre Bronzebüsten Stein des Anstoßes sind.

Schon vor zwei Jahren hatte das Kings College für Wirbel gesorgt. Damals wurde die Fotografie des ehemaligen Erzbischofs von Canterbury Lord Carey abgehängt, weil er der Meinung war, dass die Schwulenehe nicht der herkömmlichen Ehe gleichgestellt werden sollte, eine Meinung mit der die Studenten nicht leben wollten. Also gab es nur eins: runter von der „Wand der Berühmtheiten“ mit ihm.

Der Präsident der King´s Conservative Association ist empört über das Einknicken der Unis vor dem Willen der Studenten: „Die politische Korrektheit ist verrückt geworden“, so Sam Barrett.

Die Kontroverse ist der vorläufige Höhepunkt in der seit Jahren geführten Auseinandersetzung zwischen Studenten und Lehrkörper. Immer wieder fordern Studenten, Symbole, Namen und Statuen von heute historisch umstrittenen Männern und Frauen auszumerzen.

Das 1829 gegründete Kings College ist eine der berühmtesten Hochschulen in Europa. Dort lernen fast 30 000 Studenten. Insgesamt 12 Nobelpreisträger wurden dort ausgebildet oder forschten an der Universität.

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