Italien: Migrantenkrise – Die Bürger begehren auf!

Foto: Nicolas Economou/Shutterstock
Immer mehr Migranten landen an der italienischen Küste (Foto: Nicolas Economou/Shutterstock)

In Italien wird der Unmut über die Masseneinwanderung in Teilen der Bevölkerung immer größer.

So kam es in der sizilianischen Provinz Messina zur Blockade eines leerstehenden Hotels, in das mehr als 30 Migranten eingezogen sind. Dutzende Bürger des kleinen Ortes Castel´Umberto in Messina umstellten daraufhin mit ihren Autos das Hotel Canguro, um so die Ankunft weiterer illegaler Migranten aus Afrika zu verhindern.

Bürgermeister Vincenzo Lionetto hatte kurz zuvor auf Facebook bekanntgegeben, er sei gerade erst darüber informiert worden, dass Migranten im Anmarsch sind. Das Hotel auf dem Grund seiner Gemeinde steht seit 2012 leer und befindet sich in einem hervorragenden Zustand. Neben der Blockade des Hotels durch Bürger der Gemeinde Castel´Umberto gibt es auch eine Blockade seitens der Stadtverwaltung: Wasser und Strom bleiben für das leerstehende Hotel abgeschaltet. Die freie Zufahrt für den ärztlichen Notdienst oder Sanitätsfahrzeuge wird aber trotz Blockade garantiert.

In der Provinzverwaltung Messina ist man über die renitenten Bürger von Castel´Umberto und ihren Bürgermeister empört. In Castel´Umberto werde das Gesetz gebrochen. Diesen Vorwurf bestreitet der Bürgermeister jedoch. Das Recht sei ganz auf seiner Seite. (MS,ME)

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