Großmufti von Jerusalem festgenommen

Jerusalem (Bild: FLASHPACKER TRAVELG; CC BY-SA 2.0; siehe Link)

Der Großmufti von Jerusalem ist am Freitag von israelischen Soldaten festgenommen worden. Nach tödlichen Schüssen auf zwei israelische Polizisten am Vormittag auf dem Tempelberg und nachfolgenden Jubelfeiern  erfolgte der Zugriff. „Qualitätsjournalist“ und Konvertit Martin Lejeune fordert aktuell die sofortige Freilassung seines Muftis.

Am Freitagmorgen eröffneten drei Palästinenser mit arabisch-israelischer Staatsbürgerschaft das Feuer in der Jerusalems Altstadt. Dabei starben zwei israelische Polizisten, ein weiterer wurde verletzt. Die Täter, wie Medien übereinstimmend berichten, alle Mitglieder der selben Familie (‪Mohammed Ahmad Jabarin, 29; Mohammad Hamed Jabarin,19 und Mohammad Ahmad Jabrin, 19) ‬flohen zum nahe gelegenen Tempelberg. Dort kam es zu einem Feuergefecht, bei dem die Polizei die palästinensischen Attentäter tötete.

Freitagsgebet in der Al-Aksa-Moschee untersagt

Sicherheitskräfte riegelten die Altstadt in Jerusalem ab und räumten den Tempelberg, der anschießend nach Waffen durchsucht wurde. Zugleich wurde erstmals seit dem Jahr 2000 das Freitagsgebet in der Al-Aksa-Moschee untersagt und das Gebiet bis auf Weiteres geschlossen.

Die radikalislamische Hamas bejubelte das Attentat als „heroischen Akt“, der die „Einheit der Palästinenser“ beweise. Andere palästinensische Organisationen und der Mufti von Jerusalem, riefen dazu auf, zum Tempelberg zu gehen, wo es dann gegen Mittag zu ersten Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Moslems, die den gesperrten Berg erreichen wollten, gekommen war.

Später am Nachmittag wurde Jerusalems Großmufti Muhammad Ahmad Hussein von israelischen Streitkräften verhaftet. Dies bestätigte sein Sohn Dschihad. Wie Israel heute berichtet, wurde die Festnahme von israelischer Seite die nicht kommentieren.

Konvertit und ehemaliger taz-Scheiberling Martin Lejeune fordert sofortige Freilassung

Auf Twitter fordert aktuell der zum Islam konvertierte ehemalige taz- und Frankfurter Rundschau Schreiber Martin Lejeune unerbittlich die sofortige Freilassung des von Zionisten entführen Großmufti.

Konvertit Martin Lejeune fordert die sofortige Freilassung seines Mufti (Bild: Screenshot)

Bekannt wurde der Konvertit Lejeune unter anderem durch distanzlose Berichterstattung über den Gaza-Konflikt, sowie den »Toiletten-Gate« rund um eine antisemitische Veranstaltung von Linken-Politikern und Israelhassern, die den Genossen Gregor Gysi bis auf die Toilette verfolgten, wo dieser sich verbarrikadierte. (BS)

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