Dänemark spendiert Verhütungsmittel für Afrika

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Selten so gelacht: Kondome aus Dänemark sollen jetzt die Bevölkerungsexplosion in Afrika eindämmen (Foto: Durch onlyday/Shutterstock)

Dänemark hat sich dazu verpflichtet, Afrika Verhütungsmittel im Wert von 12,5 Millionen Euro zu spendieren, das gab jetzt die dänische Entwicklungsministerin Ulla Tørnæs am Rande einer Konferenz in London bekannt.

Ungewollte Schwangerschaften würden nicht nur enorme Kosten für die unterentwickelten Länder verursachen, sie würden auch zu einer höheren Sterblichkeitsrate bei den Frauen führen. Die Mädchen und Frauen hätten keine Bildungsmöglichkeiten mehr. Oftmals müssten sie die Schule abbrechen, um ihre Kinder zu versorgen.

„Die hohe Geburtenrate und die damit verbundenen riesigen sozialen Kosten hindern die Länder an einer Weiterentwickung“, so die Ministerin.

„Wenn es so weitergeht wie bisher, wird sich die Bevölkerung Afrikas bis 2050 von jetzt 1,2 Milliarden auf 2,5 Milliarden verdoppeln. Um die Einwanderungswelle nach Europa abzuschwächen, ist es wichtig, die Geburtenrate in diesen Ländern zu senken“,stellt Tørnæs fest.

Die UN hat das Ziel, dass bis Ende dieses Jahrhunderts jede afrikanische Frau im Schnitt weniger als zwei Kinder bekommt.

Doch das ist Zukunftsmusik. Bei der jetzigen Geburtenrate geht der Experte einer UN-Studie, Joseph Chamie, davon aus, dass bis zum Jahr 2100 15 Milliarden Menschen in Afrika leben werden. Das ist das 15fache der heutigen Einwohnerzahl – und die meisten davon werden sich wohl nach Europa aufmachen, auch ohne Kondome (MS)

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