Berlin: Mann in Tram wegen christlicher Halskette von drei Jugendlichen beleidigt und geschlagen

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Tatorte gibt es überall (Foto: Pixabay)

… und homophob beleidigt. Zum religiösen Hintergrund der Täter macht die Polizei keine Angaben.

Von David Berger

Während die Linkspartei zusammen mit einigen anderen Gruppierungen der Hauptstadt ein Kreuz auf der Kuppel des Berliner Schlosses verhindern will, werden andere Menschen der Hauptstadt bereits aktiv.

Die Berliner Polizei berichtet heute: In der vergangenen Nacht geriet ein 39-Jähriger in Prenzlauer Berg mit drei unbekannten Jugendlichen in Streit. Gegen 2.40 Uhr bestieg er die Tram der Linie M 1 an der Haltestelle Milastraße Ecke Buchholzer Straße.

Dort sprachen ihn drei Jugendliche auf die von ihm offen um den Hals getragenen christlichen Holzkreuze an. Während des daraus entstandenen Wortgefechtes schlug ihm einer der Drei mit der Faust ins Gesicht und beleidigte ihn anschließend homophob.

An der Tramstation Schönhauser Allee Ecke Bornholmer Straße verließen die jungen Männer die Bahn. Der 39-Jährige erlitt keine Verletzungen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernimmt die weiteren Ermittlungen.“

bei dem Vorfall handelt es sich um keinen Einzelfall: Zu Beginn des Ramadan wurde am Hermannplatz ein Mann von einem Familienclan wegen seiner sexuellen Orientierung und wegen eines an einer Halskette getragenen Kreuzes beschimpft und beleidigt (PP hat darüber berichtet).

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